Mehr Solidarität im Kampf gegen den Hunger in der Welt

 Mehr Solidarität im Kampf gegen den Hunger in der Welt  TED-042
21 Oktober 2022

Vatikanstadt. Vor dem Welternährungstag am Sonntag, 16. Oktober, hat Papst Franziskus zur Überwindung von Hunger und Unterernährung aufgerufen. Dies sei aber nur möglich, wenn alle zusammenarbeiteten, betonte der Papst am Freitag, 14. Oktober, in einer Botschaft an den Generaldirektor der Welternährungsorganisation FAO, Qu Dong-yu. Das Problem der Armut »gemeinsam und auf allen Ebenen anzugehen« sei dabei von wesentlicher Bedeutung.

Der Papst erinnerte an das diesjährige Motto des Welttages »Bessere Produktion, bessere Ernährung, bessere Umwelt und ein besseres Leben für alle«. Es sei wichtig, die Menschen in den Mittelpunkt jeder Strategie oder Maßnahme zu stellen. Sie seien »keine Zahlen, Daten oder endlose Statistiken«.

Für die internationale Zusammenarbeit rief Franziskus zu »Menschlichkeit und Solidarität« auf. Er erinnerte daran, dass sich die Welt in einem Krieg befinde, »den man als ›Dritten Weltkrieg‹ bezeichnen könne«. Zugleich sicherte der Papst der FAO und weiteren Hilfsorganisationen die Unterstützung des Vatikans und der Kirche zu, »um Horizonte zu entdecken, die der Welt einen echten Nutzen bringen, nicht nur für heute, sondern auch für die kommenden Generationen«.

Der Welternährungstag findet alljährlich am 16. Oktober, dem Gründungstag der FAO, statt, der sich in diesem Jahr zum
77. Mal jährt. Er soll auf den Hunger in der Welt aufmerksam machen.