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Papst Franziskus betet vor der Mariensäule beim Spanischen Platz

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17 Dezember 2021

Vatikanstadt/Rom. Der Papst hat am frühen Mittwochmorgen, 8. Dezember, eine kurze Andacht vor der Mariensäule beim Spanischen Platz gehalten. Zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria hielt der Papst um 6.15 Uhr für ein Gebet inne. Dabei legte Franziskus am Fuß der 12 Meter hohen Säule einen Kranz weißer Rosen nieder.

Der Kranz wurde anschließend von Feuerwehrleuten über einen Arm der Marienstatue gehängt. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls mitteilte, habe der Papst wie im letzten Jahr Maria bei Gott um Fürbitte gebeten für die Heilung kranker Menschen sowie die Opfer von Kriegen und Klimawandel. Normalerweise versammeln sich bei der sonst nachmittäglichen Andacht bei der Piazza di Spagna tausende Menschen, darunter Vertreter der Stadt Rom sowie ein- bis zweihundert kranke und behinderte Menschen. Coronabedingt wurde der dortige Besuch des Papstes jedoch auch dieses Jahr erneut verlegt.

Das Fest der Unbefleckten Empfängnis Marias am 8. Dezember ist in Italien staatlicher Feiertag. Es gedenkt der Glaubenswahrheit, dass Maria, die Mutter Jesu, vom ers-ten Augenblick ihres Daseins an vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Diese in der Kirche schon lange bestehende Lehre wurde 1854 von Papst Pius IX. zum Dogma erklärt.