Erste Phase der Weltbischofssynode wird verlängert

05 November 2021

Vatikanstadt. Die erste Phase der Weltbischofssynode wird auf Bitten zahlreicher Ortskirchen verlängert. Wie das Sekretariat der Bischofssynode am Freitag, 27. Oktober, mitteilte, wird die Abgabefrist für Zusammenfassungen der Konsultationen durch Bischofskonferenzen und andere kirchliche Gremien bis Mitte August nächsten Jahres verlängert. Ursprünglich sollten die Ergebnisse der synodalen Beratungen und Veranstaltungen bis Ende März nach Rom gesandt werden.

Die Weltsynode war von Papst Franziskus am 9. Oktober im Vatikan eröffnet worden; eine Woche später sollten die örtlichen synodalen Prozesse in den Diözesen eröffnet werden. Seither habe man in Rom »immer wieder und von verschiedenen Seiten die
Bitte gehört, die Dauer der ersten Phase des synodalen Prozesses zu verlängern«, so das Synodensekretariat. Mit der Verlängerung wolle man »dem Volk Gottes mehr Gelegenheit ... geben, eine authentische Erfahrung des Zuhörens und des Dialogs zu machen«.

Ursprünglich hätten Diözesen für ihre synodalen Beratungen auf regionaler Ebene unter Moderation des Bischofs bis Ende März 2022 Zeit gehabt. Ab April wollte das Synodensekretariat daraus bis September ein Arbeitsdokument für die kontinentale Phase der Weltsynode erstellen.