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Von Jesuiten geführtes Netzwerk wird in eine Stiftung kirchlichen und vatikanischen Rechts überführt

Papst stärkt Gebetsnetzwerk

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11 Dezember 2020

Papst Franziskus hat das Päpstliche Gebetsnetzwerk rechtlich aufgewertet. Wie am 3. Dezember mitgeteilt wurde, hat Franziskus mit einem Chirograph die internationale Initiative unter der Leitung der Jesuiten in eine Stiftung kirchlichen und vatikanischen Rechts überführt. Damit wird das bisherige »Gebetsapostolat« zur Stiftung »Weltweites Gebetsnetzwerk des Papstes« mit Sitz im Vatikan. Die am 17. November unterzeichneten Statuten beziffern das anfängliche Stiftungsvermögen mit 150.000 Euro und 280.000 US-Dollar.

Der seit einigen Jahren für das Apostolat verantwortliche Jesuit Fornos wurde auch im aktuellen Chirograph als Internationaler Direktor der neuen Stiftung bestätigt. Ziel der Stiftung ist es, das weltweite Gebet in den Anliegen des Papstes zu koordinieren und zu gestalten. Seit die monatlichen Gebetsanliegen auch in Form eines kurzen und in zahlreiche Sprachen übertragenen Videos mit dem Papst erscheinen, hat die Initiative weltweit größere Bekanntheit erlangt.

Im Anliegen des Monats Dezember geht es um das Gebetsleben: »Lasst uns beten, dass unsere Beziehung zu Jesus Christus durch das Wort Gottes und ein Leben des Gebets gestärkt wird.«