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Allerseelen-Messe fand wegen der Corona-Pandemie mit wenigen Teilnehmern statt

Franziskus begeht Totengedenken auf deutschem Friedhof im Vatikan

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06 November 2020

Am Gedenktag Allerseelen, 2. November, hat Papst Franziskus eine heilige Messe in der Kirche des deutschen Friedhofs im Vatikan gefeiert. Wegen der Corona-Pandemie fand der Gottesdienst mit nur wenigen Teilnehmern statt. Der Campo Santo Teutonico neben dem Petersdom ist seit zwölf Jahrhunderten letzte Ruhestätte für deutschsprachige Pilger. Der Papst betonte in seiner Predigt, Hoffnung sei ein Geschenk, das man nur erbitten könne. Für den Glauben, dass der Erlöser lebe, reichten die eigenen Kräfte nicht aus. Hoffnung bedeute, sich mit den Händen am Ankertau festzuhalten in der Gewissheit, dass der Anker im Himmel hafte. Gebetet wurde in der Messe unter anderem für Migranten, Opfer der Corona-Pandemie und für die namenlos Verstorbenen weltweit.

In den vergangenen Jahren feierte der Papst an Allerseelen Gottesdienste auf den großen Friedhöfen Roms, aber auch auf dem US-Militärfriedhof Nettuno mit Gefallenen des Zweiten Weltkriegs oder in den Priscilla-Katakomben.