Franziskus war am 4. Juli am Darm operiert worden

Papst in den Vatikan zurückgekehrt

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16 Juli 2021

Vatikanstadt. Papst Franziskus hat sich gut von seiner Darmoperation erholt und konnte am 14. Juli aus dem Krankenhaus entlassen werden. Vor seiner Rückkehr in das Gästehaus Santa Marta begab er sich in die Basilika Santa Maria Maggiore, um vor der Marienikone zu beten und der Muttergottes für den guten Ausgang seiner Operation zu danken. Er habe auch für alle Kranken gebetet, insbesondere für diejenigen, die er in der Zeit seines Krankenhausaufenthalts getroffen habe, wie Vatikansprecher Matteo Bruni mitteilte.

Am 4. Juli hatte der Papst sich für einen geplanten medizinischen Eingriff in die römische Gemelli-Klinik begeben, wo ihm der linke Teil des Dickdarms entfernt worden war. Die Gewebeuntersuchungen bestätigten eine »schwere Divertikelstenose«, eine Verengung des Dickdarms. Am Nachmittag des 13. Juli hatte auf Wunsch des Papstes noch eine Begegnung mit einigen jungen Patienten der Onkologie-Abteilung, die sich auf derselben Etage wie sein Krankenhaus-Apartment befand, und deren Familienangehörigen stattgefunden. Ein besonderer Gedanke galt all jenen Kranken, »die bettlägerig sind und nicht nach Hause können«.

Am vergangenen Sonntag hatte der Papst zudem seine »Freude über den Sieg der argentinischen und der italienischen Nationalmannschaften« bei den jeweiligen kontinentalen Fußballmeisterschaften zum Ausdruck gebracht. Dabei betonte Franziskus die sportliche Fähigkeit, auch eine Niederlage akzeptieren zu können: »Nur so kann man sich angesichts der Schwierigkeiten des Lebens immer wieder einbringen, kämpfen ohne aufzugeben, mit Hoffnung und Vertrauen.«