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Zum Thema Verlobung

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 27. Mai ·

In seiner Katechesereihe über die Familie setzte sich Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 27. Mai mit der Bedeutung der Verlobung auseinander. Der vor der Katechese vorgelesene Bibeltext stammte aus dem Buch des Propheten Hosea: »Spruch des Herrn: Ich traue dich mir an auf ewig; ich traue dich mir an um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, von Liebe und Erbarmen, ich traue dich mir an um den Brautpreis meiner Treue: Dann wirst du den Herrn erkennen« (2,21-22).

Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung der Katechese des Papstes vor:

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Katechese ist dem Thema der Verlobung gewidmet. Sie ist eine wichtige Zeit, um die Berufung und Entscheidung zur Ehe zu prüfen. Die Verlobten müssen gemeinsam an ihrer Liebe »arbeiten«, sich kennen lernen, von- und miteinander lernen.

Der lebenslange Liebesbund zwischen Mann und Frau kann nicht einfach improvisiert werden, man lernt und formt ihn. Wer verlangt, alles und sofort zu haben, der gibt bei der ersten Schwierigkeit oder erstbesten Gelegenheit auch alles und sofort auf. Man kann nicht auf Vertrauen und Treue in der Selbsthingabe hoffen, wenn man gewohnt ist, die Liebe als eine Art »Zusatz« zum körperlich-geistigen Wohl zu konsumieren. Die Kirche bewahrt die Unterscheidung zwischen verlobt sein und verheiratet sein im Hinblick auf die Ernsthaftigkeit des Prüfens. Die Gesellschaft heute schenkt diesem wichtigen Abschnitt kaum Beachtung, andererseits werden denen, die heiraten und eine Familie begründen wollen, unzählige Hindernisse in den Weg gelegt. Eine Hilfe für die Vorbereitung sind die Ehekurse. Oft sind sie die einzige Gelegenheit, dass zukünftige Ehepaare tiefer gehend über ihre Erfahrung nachdenken, denn wie viele von ihnen, die manchmal sogar lange schon zusammenleben, kennen sich nicht wirklich. Gerade deshalb sollte die Verlobung als Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und Gestalten eines gemeinsamen Plans fürs Leben neu aufgewertet werden. Wichtig sind auch das Zeugnis christlicher Eheleute und die allgemein wesentlichen Dinge: das Lesen der Heiligen Schrift, das Gebet zu Hause und beim Gottesdienst, die Beichte, die Kommunion, die Nächstenliebe und Unterstützung der Armen. All das bereitet darauf vor, die Trauung nicht weltlich, sondern christlich zu feiern.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich heiße ich alle deutschsprachigen Pilger willkommen. Ich begrüße den Familienbund des Bistums Würzburg in Begleitung von Bischof Friedhelm Hofmann sowie die vielen Gruppen von Jugendlichen, besonders die Firmlinge aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart und die Ministranten aus Berchtesgaden. Der Heilige Geist mache euch immer mehr zu freudigen Zeugen des Evangeliums und der Liebe Christi. Von Herzen segne ich euch alle.

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16. Januar 2018

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