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Zeugnis der Liebe Christi

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 24. September ·

Am Mittwoch, 24. September, blickte Papst Franziskus auf seine Apostolische Reise nach Albanien zurück. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in dieser Audienz will ich einen Rückblick auf die Apostolische Reise nach Albanien am vergangenen Sonntag geben – in ein Land, das über mehrere Jahrzehnte von einem atheistischen und unmenschlichen Regime unterdrückt wurde, dass aber in jüngster Zeit die Erfahrung eines friedlichen Zusammenlebens verschiedener religiöser Bekenntnisse machen darf.

Im Zentrum des Besuchsprogramms stand eine interreligiöse Begegnung, die uns zeigte, dass ein friedvolles Miteinander und eine fruchtbare Zusammenarbeit von Katholiken, Orthodoxen und Muslimen möglich ist. Ein authentischer Dialog, der sich nicht dem Relativismus beugt, trägt der Identität jeder religiösen Gemeinschaft Rechnung. Sehr präsent im Land bleiben die Märtyrer der verschiedenen Gemeinschaften, unter ihnen 40 katholische Priester, deren Seligsprechungsprozess eröffnet wurde, wie auch viele orthodoxe Geistliche und muslimische Würdenträger, die ebenfalls Blutzeugen für ihren Glauben sind. Besonders bewegend war in diesem Zusammenhang auch die Begegnung mit noch lebenden Opfern der Diktatur. Ihr Zeugnis der Liebe Christi, die stärker ist als der Tod, war angesichts der Schlichtheit und Demut, mit der sie auftraten, für alle Anwesenden sehr ergreifend. Möge der auferstandene Christus allen Albanern guten Willens und besonders den Christen unter ihnen weiterhin Gnade schenken, Sauerteig in der Gesellschaft zu sein und sich in karitativen und erzieherischen Aufgaben für ihr Land einzusetzen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Die letzten beiden Worte Alles Gute! – sprach er auf Deutsch. Anschließend wurde folgende Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache, besonders an die Schüler des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum in Hildesheim und an die vielen anderen Jugendgruppen. Eure Pilgerreise nach Rom gebe euch eine gute Gelegenheit, Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zu begegnen und euren Glauben zu stärken. Der Heilige Geist lehre euch Gott mit eurem Leben zu loben und den Mitmenschen Gutes zu tun. Alles Gute!

In italienischer Sprache bat der Papst die Gläubigen um das Gebet für die an Ebola erkrankten Menschen in Afrika. Er sagte:

Mein Gedanke geht jetzt in jene Länder Afrikas, die unter der Ebola-Epidemie leiden. Ich bin den vielen Menschen nahe, die von dieser schrecklichen Krankheit betroffen sind. Ich lade euch ein, für sie zu beten sowie für alle, die auf so tragische Weise ihr Leben verloren haben. Es ist mein Wunsch, dass es nicht an der notwendigen Hilfe der internationalen Gemeinschaft fehlen möge, um die Leiden dieser unserer Brüder und Schwestern zu lindern. Für diese unsere kranken Brüder und Schwestern wollen wir zur Muttergottes beten. Ave Maria…

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19. Januar 2018

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