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Zeugen der Nähe Gottes

Vatikanstadt. Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 24. Februar, blickte Papst Franziskus auf seine Apostolische Reise nach Chile und Peru zurück. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir einen Rückblick auf meine Reise nach Chile und Peru halten, auf der ich das wandernde Gottesvolk in diesen Ländern ein Stück begleiten konnte. Bei meinem Besuch in Chile unter dem Motto »Meinen Frieden gebe ich euch« (Joh 14,27) habe ich die Verantwortungsträger dazu ermutigt, der solidarischen Begegnung mit allen Volksgruppen Raum zu geben und dies vor allem im Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die älteren Menschen wie auch auf die Schöpfung. Die Gläubigen habe ich aufgerufen, Zeugen der Nähe Gottes in einer pluralistischen Gesellschaft zu sein, Wunden zu heilen, Gerechtigkeit zu fördern und Frieden zu stiften. Der Jugend gab ich ein Leitwort des heiligen Alberto Hurtado für ihre Entscheidungen mit auf den Weg: Was würde Jesus an meiner Stelle tun? Meine Reise durch die verschiedenen Landschaften Perus, die unter dem Motto »Geeint in der Hoffnung« (vgl. Eph 4,4) stattfand, machte den großen religiösen wie kulturellen Reichtum dieser Nation deutlich. Überaus vielfältig sind die Formen der Volksfrömmigkeit. In Trujillo konnte ich dem dortigen Gnadenbild der Jungfrau Maria von der Pforte den neuen Titel »Mutter der Barmherzigkeit und der Hoffnung« verleihen. Die Menschen dort brauchen Ermutigung, weil sie durch Naturkatastrophen wie auch den sozialen Verfall und die Korruption in ihren Lebensgrundlagen bedroht sind. Hier sind die vielen Heiligen Perus Vorbilder und Fürsprecher, um gemeinsam den Weg in eine bessere Zukunft zu finden.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache. Wenn wir uns von der Gnade des Herrn formen und von der göttlichen Hoffnung erfüllen lassen, können wir unseren Nächsten gegenüber die Liebe erwidern, die Gott uns jeden Tag schenkt. Schönen Aufenthalt in Rom unter dem Geleit des Heiligen Geistes.

Papst Franziskus brachte erneut seine Sorge über die Lage in der Demokratischen Republik Kongo zum Ausdruck und verlas den folgenden Appell:

Leider erreichen uns aus der Demokratischen Republik Kongo weiterhin besorgniserregende Nachrichten. Daher erneuere ich meinen Appell, damit alle sich dafür einsetzen, jegliche Form von Gewalt zu verhindern. Die Kirche ihrerseits möchte nichts anderes tun, als zu Frieden und zum Gemeinwohl der Gesellschaft beizutragen.

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21. August 2018

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