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Wir bilden einen Neuen Bund, der auf Jesus gründet

Am Mittwoch, 6. August, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die Kirche fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in der Reihe der Mittwochskatechesen befassen wir uns mit der Kirche. Wir hatten gesehen, dass die Kirche ein Volk ist, das Gott aus Liebe zusammenfügt und zu dem wir alle berufen sind. Wir bilden ein Volk aus vielen Völkern, einen Neuen Bund, der auf Jesus Christus gründet, der für uns sein Leben hingab. 

Dieser Bund steht nicht im Widerspruch zum Bund Israels, sondern führt ihn zur Vollendung. Die Mitglieder des Bundes sind eingeladen, ihr Herz zu öffnen und sich von Gott beleben zu lassen. Das Evangelium gibt uns dazu den Leitfaden: Da ist zunächst Johannes der Täufer, der Zeuge, der Christus als den von Gott Gesandten erkennt. Er ruft zur Umkehr auf, zum Blickwechsel: statt uns selbst sollen wir Christus in die Mitte des Lebens stellen. Dann wird uns in den Seligpreisungen die Verheißung wahren Glücks gegeben. Selig sind vor allem die Demütigen und die, die Frieden stiften. Das ist ein neuer Stil des Lebens und der Weg zur wahren Freude. Und schließlich wird mit uns die Frage vorgelegt, ob wir für die endgültige Gemeinschaft mit Gott geeignet sind. »Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan« (Mt 25,40). Darin besteht der Neue Bund: sich selbst vor Gott zu erkennen, sich fallen zu lassen in das Erbarmen Gottes und das Leben als Zeugnis der unerschöpflichen Liebe Gottes zu leben.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Von Herzen grüße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache, insbesondere die vielen jungen Menschen, die an dieser Audienz teilnehmen. Strahlt auch in eurer Heimat die Freude aus, Christ zu sein, und tragt die Liebe des Erlösers zu euren Mitmenschen. Der Heilige Geist geleite euch auf euren Wegen.

Am Schluss der Audienz bekundete der Heilige Vater den Opfern des jüngsten Erdbebens in China seine geistliche Nähe. Er sagte in italienischer Sprache:

Ich möchte der Bevölkerung der chinesischen Provinz Yunnan meine geistliche Nähe bekunden, die am vergangenen Sonntag von einem Erdbeben getroffen wurde, das zahlreiche Todesopfer forderte und erheblichen Schaden anrichtete. Ich bete für die Verstorbenen und ihre Angehörigen, für die Verletzten und alle, die ihr Hab und Gut verloren haben. Der Herr schenke Trost, Hoffnung, Hoffnung und Solidarität in dieser Zeit der Prüfung.

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16. Oktober 2018

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