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Wieder vereint

· Ausstellung der beiden Bände der Mischne Tora im Israel Museum in Jerusalem ·

»Together Again«: So lautet der Titel der Ausstellung, die am 20. Mai im Israel Museum in Jerusalem eröffnet wird. Das schreibt Cesare Pasini, wobei er noch hinzufügt, dass die beiden Teile einer bedeutenden humanistischen Handschrift der Mischne Tora, des monumentalen Kodex des jüdischen Rechts, das der Philosoph, Astronom, Arzt und geistliche Führer Moses Maimonides in der Mitte des 12. Jahrhunderts gesammelt hatte, in der Tat bis zum 26. Dezember wieder vereint sein werden. 

Es handelt sich dabei allem Anschein nach um eine Abschrift, die im Auftrag eines gewissen Moses Ben Isaac um das Jahr 1457 in Norditalien von einem Kopisten namens Nehemia angefertigt wurde; es ist eines der am feinsten mit Miniaturen ausgeschmückten Werke, die von der Mischne Tora bis heute erhalten sind. Die Namen der Künstler, die die Bände mit prächtigen Miniaturen verziert haben, sind überliefert. Beim ersten Band handelt es sich entweder um Cristoforo de Predis oder um Franco dei Russi. Für den zweiten Band wird auf den »Meister des Barbo-Messbuchs« verwiesen, der so genannt wird nach dem für Marco Barbo, Bischof von Treviso, kopierten Messbuch. Die Beiden wirkten an einer der wichtigsten Buchproduktionen jener Zeit mit: an der Bibel für Borso d’Este, Herzog von Ferrara.

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27. Juni 2019

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