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Wie die Mission sich ändert

Am Freitag, 7. Februar, geht in Rio de Janeiro der Kurs für Bischöfe zum Thema »Fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil« zu Ende. Er bot die Gelegenheit, um über verschiedene im Konzilsereignis verankerte Themen nachzudenken, die immer noch von grundlegender Bedeutung sind, gerade im Licht der neuen Herausforderungen, die die globalisierte Welt der katholischen Kirche auf verschiedenen Ebenen stellt. Das bestätigen auch die Beiträge des Kurses von Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, von Kardinal João Braz de Aviz, Präfekt der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und die Gesellschaften apostolischen Lebens, sowie der Erzbischöfe von São Sebastião do Rio de Janeiro, João Tempesta Orani, und von Taranto, Filippo Santoro, und des Bischofs von Garanahuns, Fernando José Monteiro Guimarães.

Ein wegen seiner Aktualität besonderes interessantes Thema ist die Missio ad gentes, gesehen im Licht jener neuen Evangelisierung, deren Dringlichkeit immer spürbarer wird. Insbesondere Kardinal Filoni konzentrierte seine drei Vorträge auf die Notwendigkeit, die Missio ad gentes zu überdenken in einer Welt, die sich in den letzten fünfzig Jahren, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vergangen sind, bedeutend verändert hat.

Der Kardinal unterstrich zunächst die Notwendigkeit, Bildung und Formung der neuen Missionare an den neuen Anforderungen auszurichten. Daneben müssten auch neue Formen der Teilhabe an der Missio ad gentes entdeckt werden, nicht nur im Hinblick auf die Missionare, sondern möglicherweise vor allem im Hinblick auf die Ortskirchen. Kardinal Filoni fügte dann diese neuen Anforderungen in die ekklesiologische Sicht von Papst Franziskus ein, in der eine klare Einladung zu erkennen sei, mit Blick auf die Personen, an die die Evangelisierung sich richtet, unterschiedliche Perspektiven in Betracht zu ziehen.

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26. Februar 2020

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