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Was kann die
Familie verletzen?

Vatikanstadt. Papst Franziskus sprach bei der Generalaudienz am Mittwoch, 24. Juni, über die Wunden, zu denen es im familiären Leben kommen kann. Er dachte dabei auch an die Kinder, die darunter leiden. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir über die Wunden nachdenken, zu denen es im familiären Leben kommen kann. Böse Worte und Taten, aber auch die Unterlassung des Guten verletzen die Familie. 

Das kann mitunter dazu führen, dass sich Ehepartner woanders Verständnis und Trost suchen, was dem Wohl der Familie häufig schadet. In diesem Zusammenhang denken wir oft zu wenig an die Kinder. Ehemann und Ehefrau sind nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch, und ihre Kinder sind lebendiges Fleisch von ihrem Fleisch. Wenn sich Eltern auseinanderleben, leiden die Kinder mit. Immer wieder kommt es zu tiefen Verwundungen der Seele, die nicht einfach mit Geschenken und Süßigkeiten wiedergutgemacht werden können. Freilich gibt es auch Fälle, wo eine Trennung der Ehepartner zum Schutz des schwächeren Teils oder der Kinder unvermeidbar ist, da Gewalt, Demütigung, Ausbeutung und Gleichgültigkeit zu groß geworden sind. Gott sei Dank gibt es viele Ehepaare, die auch schier ausweglose Situationen im Vertrauen auf Gott und in der Liebe zu ihren Kindern meistern. Aber es gibt auch Eheleute, die aus verschiedenen Gründen in sogenannten irregulären Situationen leben. In den verschiedenen Formen von Verwundungen stellt sich an uns die Frage, wie wir helfen und diese Menschen begleiten können.

Der Heilige Vater grüßte anschließend die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Es wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Bitten wir den Herrn, dass er allen Familien helfe, in seiner Liebe zu leben. Jesus, unser Heiland, heile alle Wunden der Seele. Gott segne euch alle.

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16. Juli 2018

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