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Versprechen, die Eltern ihrem Kind geben

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 14. Oktober ·

In der Generalaudienz vom Mittwoch, 14. Oktober, setzte Papst Franziskus die Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, gerne sprechen wir von den Kindern als Hoffnung für das Leben. Wir bezeichnen die jungen Menschen als unsere Zukunft. Gehen wir aber ernsthaft mit ihrer Zukunft um? Wir müssen uns fragen, ob wir den Versprechen treu sind, die wir den Kindern geben und die entscheidend sind für ihre Erwartungen an das Leben, für ihr Vertrauen in die Menschen und für ihre Fähigkeit, den Namen Gottes als Segen zu begreifen. 

Die grundlegenden Versprechen wie Aufnahme, Fürsorge, Nähe, Vertrauen, Hoffnung lassen sich in einem zusammenfassen: Liebe. Kinder erwarten ganz vertrauensvoll und hilflos, dass dieses Versprechen bekräftigt wird. Wehe dem, der ihr Vertrauen verrät! Ebenso darf ihr natürliches Vertrauen in Gott nicht verletzt werden. Sobald ein Kind zu spüren vermag, dass es um seiner selbst willen geliebt wird, spürt es auch, dass es einen Gott gibt, der die Kinder liebt. Zusammen mit der Nahrung und Fürsorge empfangen die Kinder die geistigen Qualitäten der Liebe als Geschenk: die Gabe des persönlichen Namens, die Mitteilung der Sprache, das Verstehen mit Blicken. So lernen sie, dass die Schönheit der Verbindung zwischen Menschen auf die Seele gerichtet ist, unsere Freiheit sucht, die Verschiedenheit des anderen akzeptiert und ihn als Gegenüber anerkennt. Ein wichtiges Versprechen, das Eltern ihrem Kind geben, heißt: Wir schenken uns dir, um dich dir selbst zu schenken. Diese Liebe bringt einen Funken der Liebe Gottes. Wenn wir die Kinder mit den Augen Jesu betrachten, verstehen wir: Die Familie zu verteidigen heißt die Menschheit zu schützen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen sage ich den Pilgern aus den Ländern deutscher Sprache. Ich begrüße die Neupriester und die neugeweihten Diakone des Collegium Germanicum et Hungaricum mit ihren Angehörigen sowie die zahlreichen Schulgruppen, insbesondere das Gymnasium Ursulaschule in Osnabrück. Betet weiterhin für die Bischofssynode. Wir wollen alle Eltern darin unterstützen, den Kindern eine Zukunft des Lebens und im Glauben zu sichern. Der Heilige Geist leite euch auf euren Wegen.

Auf Italienisch sagte der Papst:

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, wird der Welttag zur Überwindung von Armut begangen. Dieser Tag hat das Ziel, die Anstrengungen zu vermehren, um extreme Armut und Diskriminierung zu beseitigen sowie zu gewährleisten, dass jeder die eigenen Grundrechte in vollem Umfang ausüben kann. Wir alle sind aufgerufen, uns dieses Anliegen zu eigen zu machen, damit die Liebe Christi die ärmsten und verlassensten Brüder und Schwestern erreichen und aufrichten möge.

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19. Oktober 2018

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