Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Verpasste Chancen

· Zweimal scheiterte der Plan, Korea zu evangelisieren ·

Als der erste Priester Ende des 18. Jahrhunderts koreanischen Boden betrat, hatte das Christentum in den beiden anderen großen Ländern Ostasiens bereits Fuß gefasst: in China und Japan, so Cristian Martini Grimalid, der unterstreicht, dass eine wichtige historische Wende oft die Folge des Ausgangs bewaffneter Konflikte ist und damit eine Folge der Beziehung zwischen den von zwei oder mehr Völkern (oder Nationen) eingesetzten Kräften. Aber es ist auch bekannt, dass das Pech – mag man es nun Bestimmung oder Schicksal nennen – zuweilen eine entscheidende Rolle spielen kann. Und das ist der Fall bei der Verbreitung des Christentums im ehemaligen Joseon-Reich (als die beiden Korea ein einziges Land waren). Das Christentum hätte tatsächlich in Korea bereits über 100 Jahre vor der Bildung einer ersten Gruppe von Gläubigen im späten 18. Jahrhundert ankommen können. Zwei Ereignisse insbesondere hätten das Land für die Evangelisierung öffnen können. Es handelt sich dabei nicht zufällig um zwei militärische Auseinandersetzungen: die japanische Invasion unter Toyotomi Hideyoshi 1592 und der Einfall der Quing 30 Jahre später.

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

18. September 2019

VERWANDTE NACHRICHTEN