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Vergessen wir im Gebet nie unsere lieben Verstorbenen

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 30. November ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 30. November, sprach Papst Franziskus über das letzte geistliche und leibliche Werk der Barmherzigkeit und schloss damit seine Katechesereihe zu diesem Thema ab. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir die Katechesenreihe über die Barmherzigkeit Gottes beschließen und jeweils das letzte geistige sowie leibliche Werk der Barmherzigkeit betrachten: Für die Lebenden und für die Toten beten und Die Toten begraben

Wie Christus gestorben, begraben und dann auferstanden ist, so legen auch wir unsere Toten in ein Grab und erwarten ihre Auferstehung. Im Gebet für die Verstorbenen danken wir dem Herrn, dass er sie uns geschenkt hat, und vertrauen sie seiner Barmherzigkeit an. In christlicher Hoffnung beten wir, dass sie mit ihm im Paradies sein mögen. Das Gebet für die Lebenden und die Verstorben gehört zusammen. Denn wir sind die eine »Gemeinschaft der Heiligen«, wie wir im Glaubensbekenntnis sprechen. Wir alle sind hineingetaucht in das Leben Gottes. So sind wir, die Lebenden und die Toten, in Christus verbunden. Das Gebet für unseren Nächsten kennt viele Formen: z.B. der Morgen- und Abendsegen der Eltern für die Kinder, das Gebet für einen Kranken oder einen Freund in Not. Das Gebet füreinander lässt uns im Willen Gottes wachsen und immer mehr seine liebende Gemeinschaft erfahren, in der die Lebenden und Toten geborgen sind.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. Vergessen wir nie unsere lieben Verstorbenen im Gebet. Wir wissen, dass wir ihnen so über den Tod hinaus verbunden bleiben. Ich wünsche euch einen guten Aufenthalt in Rom und segne euch alle von Herzen.

In italienischer Sprache wies Papst Franziskus auf zwei Termine hin:

Morgen, am 1. Dezember, findet der Welt-AIDS-Tag statt, der von den Vereinten Nationen organisiert wird. Millionen Menschen leben mit dieser Krankheit und lediglich die Hälfte von ihnen hat Zugang zu lebensrettenden Therapien. Ich rufe zum Gebet für sie und ihre Angehörigen sowie zur Solidarität auf, damit auch die Ärmsten eine Diagnose und angemessene Behandlung erhalten können. Ich appelliere schließlich an alle, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, um eine weitere Ausbreitung dieser Krankheit zu verhindern.

Auf Initiative Frankreichs und der Vereinigten Arabischen Emirate wird mit Unterstützung der UNESCO am kommenden 2. und 3. Dezember in Abu Dhabi eine internationale Konferenz über den Schutz des Kulturerbes in Kriegsgebieten abgehalten. Ein Thema, das leider von dramatischer Aktualität ist. In der Überzeugung, dass der Schutz des kulturellen Reichtums ein wesentlicher Aspekt des Schutzes des Menschen ist, wünsche ich, dass dieses Ereignis eine neue Etappe im Prozess der Umsetzung der Menschenrechte darstellen möge.

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20. Januar 2018

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