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​Trauer des Papstes über den Heimgang von Kardinal Tucci

Am Dienstag Abend, 14. April, ist nach langer Krankheit in Rom der dem Jesuitenorden angehörende Kardinal Roberto Tucci verstorben. Nach Erhalt dieser Nachricht sandte der Papst ein Beileidstelegramm an den Generaloberen der Gesellschaft Jesu, Adolfo Nicolás Pachón, in dem er an die »wertvolle Zusammenarbeit« erinnert, die der Verstorbene »viele Jahrzehnte lang am Heiligen Stuhl als Direktor der [Zeitschrift] ›Civiltà Cattolica‹, als Konzilstheologe beim II. Vatikanischen Konzil, als Generaldirektor von Radio Vatikan, vor allem aber auch als Organisator der Reisen des Papstes außerhalb Italiens leistete.

 Er hinterlässt die Erinnerung an ein arbeitsreiches und tatkräftiges Leben, das er kohärent und großherzig sowohl für seine Berufung als Ordensmann verbrachte, der stets auf die Bedürfnisse der anderen achtete, als auch als ein dem Evangelium und der Kirche gegenüber treuer Hirte, der dem Vorbild des heiligen Ignatius folgte.«

Kardinal Tucci, der kommenden Sonntag 94 Jahre alt geworden wäre, war vor einigen Wochen wegen Atembeschwerden in die römische Klinik Pio XI eingewiesen worden. Er verstarb gegen 21.40 Uhr in der Krankenabteilung der Jesuitengemeinschaft in der Via dei Penitenzieri. Der Kardinal war am 19. April 1921 in Neapel zur Welt gekommen und hatte am 24. August 1950 die Priesterweihe erhalten. Papst Johannes Paul II. hatte ihn im Konsistorium vom 21. Februar 2001 zum Kardinaldiakon mit der Titelkirche Sant’Ignazio di Loyola am Campo Marzio ernannt. Auf den Tag zehn Jahre später, am 21. Februar 2011, wurde er in den Rang der Kardinalpriester aufgenommen, behielt aber seine Titelkirche bei, die pro hac vice zur Titelkirche eines Kardinalpriesters erhoben worden war.

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8. Dezember 2019

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