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Die Schönheit der christlichen Ehe

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 6. Mai ·

Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 6. Mai, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute möchte ich über die Schönheit der christlichen Ehe sprechen. Es handelt sich nicht einfach um eine Zeremonie in der Kirche, sondern um ein Sakrament, das sich innerhalb der Gemeinschaft der Kirche vollzieht und diese auch aufbaut. 

Nach dem heiligen Paulus ist die Liebe zwischen den Eheleuten ein Bild der Liebe Christi zur Kirche: »Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche« (Eph 5,32). Die Analogie der Verbindung Mann-Frau und Christus-Kirche besitzt einen geistlichen und zugleich bahnbrechenden Sinn. Die Radikalität der Hingabe nach dem Beispiel Christi – der Mann soll die Frau so lieben wie den eigenen Leib (vgl. V. 28) – hatte eine ungeheuere Wirkung. Sie stellte die von der Schöpfungsordnung gewollte gegenseitige Achtung von Mann und Frau wieder her. Das Ehesakrament ist ein Akt des Glaubens und der Liebe. Die christliche Berufung, ohne Vorbehalt und ohne Maß zu lieben, ist die Grundlage auch für den Ehekonsens. Die Kirche ist in die Geschichte jeder christlichen Ehe miteinbezogen: Jedes Gelingen baut die Kirche auf, und sie leidet an jedem Scheitern. Ferner beinhaltet das Ehesakrament eine missionarische Dimension. Die christlichen Eheleute nehmen als eben solche an der Sendung der Kirche teil und tragen mit ihrem Leben in Ehe und Familie Mitverantwortung für das Leben der Kirche. Um allen Menschen das Geschenk des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe anzubieten, braucht die Kirche die mutige Treue der Eheleute zum Ehesakrament.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Sehr herzlich grüße ich die Pilger deutscher Sprache, insbesondere die Angehörigen und Freunde der Päpstlichen Schweizergarde, die anlässlich der Vereidigung der neuen Gardisten nach Rom gekommen sind. Ich danke auch den Musikern aus dem Wallis für die musikalischen Beiträge. Begleiten wir die Eheleute mit unserem Gebet, dass sie die Gnade des Sakraments in ihr Leben aufnehmen und so jeden Tag die Schönheit der Ehe bezeugen können. Der Heilige Geist stärke euch alle im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.

In italienischer Sprache sagte Papst Franziskus mit Bezug auf das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945:

In den kommenden Tagen werden in einigen Hauptstädten Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa stattfinden. Aus diesem Anlass vertraue ich dem Herrn auf die Fürsprache der Jungfrau Maria, Königin des Friedens, die Hoffnung an, dass die menschliche Gesellschaft aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und dass sich auch angesichts der aktuellen Gewaltkonflikte, unter denen einige Regionen der Welt leiden, alle zivilen Verantwortungsträger für das Gemeinwohl und für die Förderung der Kultur des Friedens einsetzen.

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19. September 2018

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