Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

​Therapie der Hoffnung

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 24. Mai 2017 ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 24. Mai, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die christliche Hoffnung fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir betrachten, wie Christus die menschliche Hoffnung der zwei Emmaus-Jünger zu einer christlichen Hoffnung wandelt. Voller Begeisterung hatten sie Jesus ihr Leben anvertraut. Doch der Herr zeigte seine Macht nicht so, wie sie gehofft hatten. Sein Tod am Kreuz hat alle ihre Erwartungen vernichtet. Nun gehen die beiden Jünger aus Jerusalem weg, um dieses schmerzlichste Ereignis ihres Lebens hinter sich zu lassen. Auf diesem Weg aber begegnet ihnen Jesus, der seine »Therapie der Hoffnung« beginnt: Er fragt und er hört zu, während die Jünger ihre ganze Enttäuschung und Trauer schildern. Jesus geht mit ihnen den Weg des Leids und führt sie durch das Wort der Heiligen Schrift unmerklich zur wahren Hoffnung. Gerade im eucharistischen Gestus des Brotbrechens verweist er darauf, dass er selbst sich für uns gebrochen und hingegeben hat. So »bricht« er sozusagen auch unser Leben. Denn es gibt keine Liebe ohne Opfer und Hingabe an Gott und den Nächsten. Der Herr begleitet auch uns in unseren Sorgen und Nöten. Er schenkt uns die christliche Hoffnung, dass unser Opfer – verbunden mit dem seinen – zur großen Liebe wird. Dies ist die Sendung der Kirche.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich heiße ich alle Pilger deutscher Sprache willkommen. Besonders grüße ich die Gläubigen und die Musikkapelle aus Zams. Im Monat Mai empfehle ich euch alle sowie eure Anliegen und Sorgen der seligen Jungfrau Maria. Gott segne euch und eure Familien.

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

18. Januar 2018

VERWANDTE NACHRICHTEN