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​Solidarisches Zwiegespräch

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 13. Februar ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 13. Februar, sprach Papst Franziskus erneut über das Vaterunser. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, wirkliches Gebet ist eine Herzensangelegenheit. Es ist ein stilles Zwiegespräch, wie die Begegnung der Blicke zweier Liebender. Diese Intimität und Vertrautheit, die jedem echten Gebet eigen ist, bedeutet aber keinesfalls eine reine Innerlichkeit, welche die Welt, das Zeitgeschehen und die anderen Menschen außen vor ließe. Bezeichnenderweise fehlt im Vaterunser ein Wort, das uns normalerweise sehr wichtig ist: das Wort »Ich«. Denn Gebet ist Dialog, ist ganz ausgerichtet auf das Du Gottes: »Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe.« Im zweiten Teil geht das Herrengebet über zum »Wir«: »Unser tägliches Brot gib uns heute, vergib uns unsere Schuld, erlöse uns von dem Bösen.« Wer in rechter Weise betet, bittet nicht nur für sich allein, sein Bitten bezieht alle mit ein, besonders die Armen. Das Gebet zum Vater ist immer das Gebet einer solidarischen Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern. Der Christ ist gerufen, die Nöte seiner Brüder und Schwestern zu den seinen zu machen, mit ihnen mitzuleiden. Dieses »Wir«, das der Herr lehrt, lässt uns unsere Verantwortung fühlen, die wir für unsere Brüder und Schwestern haben, auch für die, die wir nicht so gerne mögen, auch für die Sünder. Denn alle sind wir geliebte Kinder des einen Vaters.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger deutscher Sprache. Wer glaubt, ist nie allein! Das gilt ganz besonders auch im Gebet. Machen wir uns bewusst, dass wir immer in Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern vor dem Vater stehen. Gott behüte euch und alle Menschen, mit denen ihr im Gebet verbunden seid!

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22. März 2019

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