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Rückblick auf die Reise

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 30. September ·

In der Generalaudienz vom Mittwoch, 30. September, blickte Papst Franziskus auf seine Apostolische Reise nach Kuba und in die Vereinigten Staaten von Amerika zurück. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Katechese möchte ich einen Rückblick über die Apostolische Reise nach Kuba und in die Vereinigten Staaten geben. Ein herzlicher Dank gilt den Präsidenten Raúl Castro und Barack Obama sowie dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon für ihre freundliche Aufnahme. Ich bin nach Kuba als Missionar der Barmherzigkeit gereist, um allen Menschen Hoffnung und Ermutigung zu schenken, sich für den Nächsten zu öffnen, Armut und Zwietracht zu überwinden, sich der christlichen Wurzeln zu erinnern und eine Gesellschaft in Würde und Freiheit zu errichten.

In den Vereinigten Staaten habe ich bei verschiedenen Treffen an das reiche spirituelle und ethische Erbe dieses Landes erinnert. Die Heiligsprechung des großen Missionars Junípero ruft uns alle auf, die Liebe Christi mit unseren Mitmenschen zu teilen. In New York sprach ich vor den Vertretern der Vereinten Nationen über die Erneuerung unserer Anstrengungen für den internationalen Frieden, die Bewahrung der Schöpfung sowie den Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten. Der Höhepunkt der Reise war das Familientreffen in Philadelphia, das erneut die Schönheit der Familie als fruchtbaren Bund zwischen Mann und Frau und als Keimzelle der Gesellschaft herausgestellt hat. Mit großer Dankbarkeit erinnere ich mich an die vielen Begegnungen mit den zivilen Autoritäten, Bischöfen, Priestern und Ordensleuten, gläubigen Laien und besonders mit den Armen, Notleidenden und Gefangenen. Der Herr möge ihnen ihre Aufmerksamkeit und herzliche Zuneigung gegenüber dem Nachfolger Petri reichlich lohnen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Besucher deutscher Sprache, besonders an die Gruppe des Malteser Hilfsdienstes, an die Pilger des Erzbistums Vaduz und an die Schülerinnen und Schüler des Katholischen Gymnasiums der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria aus Borken. Der Herr möge euch segnen und die heilige Jungfrau Maria euch behüten.

Vor Beginn der Generalaudienz auf dem Petersplatz kam Papst Franziskus in die »Aula Paolo VI«, wo er die dort versammelten Kranken und Behinderten mit den folgenden Worten begrüßte:

Guten Tag!

Ich begrüße euch alle. Die Audienz wird heute an zwei Orten stattfinden: hier und auf dem Platz. Da das Wetter ein wenig unbeständig zu sein schien, haben wir die Entscheidung getroffen, dass ihr in aller Ruhe und bequem hier sein und die Audienz auf den Großbildschirmen verfolgen könnt. Ich danke euch sehr für diesen Besuch und bitte euch, für mich zu beten. Krankheit ist etwas Schlimmes. Es gibt zwar Ärzte – sie sind tüchtig! –, Krankenpfleger, Krankenschwestern, Medikamente, alles, aber es ist immer etwas Unschönes. Aber es gibt den Glauben, der Glaube macht uns Mut, und diesen Gedanken, der uns allen kommt: Gott ist für uns krank geworden, das heißt er hat seinen Sohn gesandt, der all unsere Krankheiten auf sich genommen hat, bis hin zum Kreuz. Und wenn wir auf Jesus in seiner Geduld blicken, dann wird unser Glaube stärker.

Und mit unserer Krankheit gehen wir immer mit Jesus an unserer Seite, von Jesus an der Hand genommen. Er weiß, was Leiden bedeutet. Er versteht uns, und er tröstet uns und gibt uns Kraft.

Jetzt gebe ich euch allen den Segen. Ich bitte den Herrn, dass er euch segnen und begleiten möge. Aber zuerst beten wir zur Muttergottes. Ave Maria… [Segen]

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