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Rückblick auf die Apostolische Reise

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 21. Januar ·

Am Mittwoch, 21. Januar, blickte Papst Franziskus auf seine Apostolische Reise nach Sri Lanka und auf die Philippinen zurück. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, meine Apostolische Reise nach Sri Lanka und auf die Philippinen vergangene Woche gab mir die Möglichkeit, den Katholiken dieser Länder zu begegnen und sie im Glauben und im missionarischen Eifer zu bestärken. 

Der Höhepunkt meines Besuches in Sri Lanka war die Heiligsprechung von Joseph Vaz, eines großen Missionars und Vorbilds der Nächstenliebe. Lange Zeit wurde das Land von inneren Unruhen zerrissen. Daher waren bei meinen Treffen mit den politischen und religiösen Verantwortungsträgern der Dialog, der gegenseitige Respekt und die Zusammenarbeit zentrale Themen. Im Marienheiligtum von Madhu habe ich in besonderer Weise um Versöhnung, Einheit und Frieden für alle Bewohner Sri Lankas gebetet. Auf den Philippinen bereitet sich die Kirche auf das 500-Jahr-Jubiläum der Ankunft des Evangeliums vor. Die Philippiner sind für ihre tiefe Religiosität bekannt. Bei meinem Besuch habe ich an die stete Neuheit und Fruchtbarkeit des Evangeliums für eine echte menschenwürdige Gesellschaft erinnert. Ein besonders Anliegen war es mir, den vom Taifun Yolanda heimgesuchten Menschen in der Region Tacloban meine Nähe zu zeigen. Bedeutend waren auch die Treffen mit den Familien und den Jugendlichen. Gesunde Familien sind wesentlich für das Leben der Gesellschaft, und darum müssen wir die Familien vor den Bedrohungen verschiedenster Art schützen und die jungen Menschen im Einsatz für die Erneuerung der Gesellschaft unterstützen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude grüße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache. Ich danke Gott für meinen Besuch in Sri Lanka und auf den Philippinen und für das Wirken der Kirche in diesen beiden Ländern. In dieser Gebetswoche für die Einheit der Christen bitten wir den Herrn, alle Getauften in der Treue zur Botschaft des Evangeliums und im gemeinsamen Einsatz für die Versöhnung und den Frieden zu bestärken. Von Herzen segne ich euch alle.

In italienischer Sprache rief der Heilige Vater zum Gebet für den Niger auf. Er sagte:

Liebe Brüder und Schwestern, jetzt möchte ich euch einladen, gemeinsam mit mir für die Opfer der Demonstrationen der letzten Tage im geliebten Niger zu beten. Es wurden grausame Gewalttaten begangen gegen Christen, Kinder und Kirchen. Bitten wir den Herrn um die Gabe der Versöhnung und des Friedens, damit das religiöse Gefühl niemals Anlass zu Gewalt, Unterdrückung und Zerstörung wird. Im Namen Gottes darf man keinen Krieg führen! Ich hoffe, dass möglichst bald wieder ein Klima des gegenseitigen Respekts und des friedlichen Zusammenlebens zum Wohl aller hergestellt wird. Beten wir nun zur Muttergottes für das Volk des Niger. Gegrüßet seist du, Maria…

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