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​Mit Hilfe der Musik

· ​Deutschlandreise der Sixtinischen Kapelle ·

Aus Deutschland, wohin der Chor der Sixtinischen Kapelle gereist ist, um mit seiner Musik einen Beitrag zum Annäherungsprozesses mit der protestantischen Kultur zu leisten, erreicht uns eine für die Ökumene positive Nachricht. Am 19. Mai werden die Sänger des Papstes bei einem Vespergottesdienst in Dresden gemeinsam mit jenen der Frauenkirche – dem Sinnbild des protestantischen Kirchbaus – auftreten. Der von Massimo Palombella geleitete Chor der Sixtinischen Kapelle erwidert damit den Besuch, den die Sänger der Frauenkirche im vergangenen Januar dem Vatikan abstatteten, wo sie an einem Vespergottesdienst mitwirkten, den Papst Franziskus aus Anlass des Weltgebetstags für die Einheit der Christen feierte.

Der Besuch in Dresden ist Teil einer Deutschlandreise der Sixtinischen Kapelle, die sie zu den Orten der Reformation führt. Die erste Etappe der Reise war am 17. Mai die Lutherstadt Wittenberg. Am 18. steht in Berlin unter anderem eine Begegnung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Programm, anschliessend wird der Chor nach Dresden weiterfahren.

Die Reise erfolgt im Zusammenhang mit einem unter Benedikt XVI. angefangenen und unter Papst Franziskus fortgesetzten Projekt. Der Chor der Sixtinischen Kapelle ist im Mai 2015 in Oxford gemeinsam mit dem von Robert Quinney geleiteten Chor des New College aufgetreten, um anschließend in London unter der Stabführung von James O’Donnell mit dem Chor von Westminster Abbey aufzutreten. Der Chor von Westminster hat dann den Vatikan besucht, um gemeinsam mit der Sixtinischen Kapelle ein Konzert zu geben, bei dem Werke sowohl der katholischen wie auch der anglikanischen Tradition aufgeführt wurden. (Marcello Filotei)

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20. Januar 2018

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