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Lassen wir uns vom Wort Gottes zur Hoffnung ermutigen!

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 7. Dezember ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 7. Dezember, begann Papst Franziskus eine neue Katechesereihe zum Thema der christlichen Hoffnung. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern,

mit der heutigen Katechese wollen wir eine neue Reihe zum Thema der christlichen Hoffnung beginnen. Wir brauchen Hoffnung in dieser Zeit, die uns so dunkel erscheint. So viel Böses, so viel Gewalt geschieht um uns herum und bereitet zahlreichen Brüdern und Schwestern Leid und Schmerzen. Doch wir brauchen die Hoffnung nicht aufzugeben, weil Gott in seiner Liebe mit uns geht und uns nicht allein lässt. Das zeigt uns gerade im Advent der Prophet Jesaja, der den betrübten und ängstlichen Herzen seines Volkes den Trost Gottes verkündet. Er ruft dazu auf, aus dem Exil aufzubrechen und durch die Wüste einen Weg für den Herrn zu bereiten. Das Exil ist die Fremde, fern der Heimat, der Ort, wo es keine Freiheit, keine Würde und kein Vertrauen in Gott gibt. Das Leben in der Wüste ist zwar beschwerlich, aber es ist frei und eröffnet Horizonte, um nicht nur zur Heimat, sondern auch zu Gott zurückzufinden. Es sind besonders die Kleinen und Machtlosen, die im grenzenlosen Vertrauen auf den Herrn diesen Weg vorausgehen. Diese Kleinen sind auch die Ersten beim Kind in der Krippe. In ihm erkennen sie Christus, der das Böse besiegt hat und uns den Weg zum Leben eröffnet. Dessen wollen auch wir uns in dieser Adventszeit vergewissern, wo wir uns auf das tröstende Ereignis der Geburt Christi vorbereiten. Lassen wir uns vom Wort Gottes zu dieser Hoffnung ermutigen!

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude grüße ich die Brüder und Schwestern aus den Ländern deutscher Sprache, besonders die Mitglieder und Freunde der Schönstatt-Bewegung und die Pilger aus Algund und Bozen. Helfen wir uns gegenseitig, die christliche Hoffnung zu leben, vor allem in dieser Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Geburt des Herrn. Gott segne euch und eure Familien.

In italienischer Sprache wies Franziskus auf zwei von den Vereinten Nationen eingerichtete Gedenktage hin:

In den kommenden Tagen gibt es zwei wichtige Anlässe, die von den Vereinten Nationen eingerichtet wurden: der Internationale Tag gegen die Korruption am 9. Dezember und der Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Es sind zwei Wirklichkeiten, die eng miteinander verbunden sind: Korruption ist der negative Aspekt, der bekämpft werden muss, angefangen beim persönlichen Gewissen und mit der Wachsamkeit über die Bereiche des zivilen Lebens, besonders der am meisten gefährdeten. Die Menschenrechte sind der positive Aspekt, der mit stets neuer Entschiedenheit gefördert werden muss, damit niemand von der tatsächlichen Anerkennung der Grundrechte des Menschen ausgeschlossen wird. Der Herr möge uns beistehen in diesem zweifachen Einsatz.

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18. Januar 2018

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