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Kinder sind ein Geschenk für die Menschheit

Vatikanstadt. Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 11. März, schloss Papst Franziskus seine Katechesereihe über die Glieder der Familie ab. Er sprach über die Kinder. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, die erste Reihe der Mittwochskatechesen über die Glieder der Familie wollen wir mit einem Blick auf die Kinder abschließen. Kinder stellen ein großes Geschenk für die Menschheit dar. Wie eine Gesellschaft mit Kindern umgeht, lässt Rückschlüsse auf ihre eigene Überlebensfähigkeit zu.

Die Heilige Schrift macht uns deutlich, welche Bedeutung die Kinder für die Offenbarung der Liebesbeziehung zwischen Gott und Menschen hat: Die Weihnachtsgeschichte zeigt, wie das Jesuskind die Liebe der Menschen und ihre liebevolle Fürsorge weckt. Aus der Verkündigung Jesu geht hervor, dass Gott keine Schwierigkeiten hat, sich Kindern verständlich zu machen. Die Kinder halten uns gegenwärtig, dass wir immer Söhne und Töchter bleiben. Unser Leben ist zuallererst ein Geschenk. Wir sind nicht die Herren unserer Existenz, sondern bleiben tiefgründig auf andere bezogen. Kinder haben zudem einige besondere Eigenschaften, von denen wir alle lernen können. Da ist zunächst die vertrauensvolle und reine Art, wie sie die Welt betrachten. Das Kind hat ein Grundvertrauen in die Mutter und den Vater, und davon rührt auch eine natürliche Offenheit des Kindes für Gott und den religiösen Bereich her. Ein Kind hat die Fähigkeit, Zärtlichkeit zu empfangen und zu schenken; es kann unverkrampft lächeln und auch weinen. All diese Eigenschaften lassen uns die Einladung Jesu tiefer verstehen, wie die Kinder zu werden. »Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich« (Mk 10,14).

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger deutscher Sprache und die verschiedenen Schulgruppen, besonders an die Christian-Hülsmeyer-Schule aus Barnstorf. Ich grüße auch die lieben Pilger aus Boppard. Ich wünsche euch einen guten Aufenthalt in Rom, der Stadt, wo viele Heilige gelebt haben. Die Heiligen sind Glaubensvorbilder, die nachzuahmen sind. Ich wünsche euch alles Gute. Gott segne euch.

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15. Oktober 2018

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