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Kinder sind ein Geschenk

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 11. Februar ·

Am Mittwoch, 11. Februar, setzte Papst Franziskus die Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, das Buch des Propheten Jesaja (60,1.4-5a) berichtet uns von der Freude, die Eltern durch ihre Kinder erfahren. Kinder sind ein Geschenk. Sohn oder Tochter sein bedeutet zugleich, einzigartig zu sein und dabei unverkennbar mit seinen Wurzeln verbunden zu bleiben. Ein Sohn und eine Tochter werden geliebt, weil sie die unentgeltliche Liebe der Kindschaft in sich tragen, die Schönheit, zuerst geliebt zu sein. 

Nur so können wir auch die Liebe Gottes erkennen, der die letzte Quelle für das Wunder der Kindschaft ist. Jedem Sohn, jeder Tochter schenkt Gott als Siegel seiner Liebe die personale Würde. Denken wir auch bei Sorgen um die Zukunft oder persönlichen Fehlern daran: Gott lässt uns die Freiheit, aber er lässt seine Kinder nie allein. Das vierte Gebot verlangt von den Kindern, ihre Eltern zu ehren. Und Gott verbindet damit die Verheißung: »damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt« (Ex 20,12). Die liebevolle Verbindung zwischen den Generationen garantiert die Zukunft, macht die Geschichte menschlich. Den Eltern die Ehre und die Achtung zu versagen, macht eine Gesellschaft ehrlos. Umgekehrt ist eine Gesellschaft, die aus Bequemlichkeit auf Kinder verzichtet, eine trübselige Gesellschaft. Kinder machen die Gesellschaft jung, bereichern und vervielfältigen ihre Kräfte, schenken ihr Leben. Jesus, der Sohn des ewigen Vaters, der Sohn in der Zeit wurde, helfe uns, die Würde der Gotteskindschaft zu verstehen und in ihr zu leben.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude heiße ich die Gläubigen deutscher Sprache willkommen, die zu dieser Audienz gekommen sind, besonders die Pilger der Diözese Eisenstadt mit Bischof Zsifkovics. Danke den Fahnenschwingern für den farbenfrohen Gruß. Ich schließe eure Lieben, besonders die Kranken in mein Gebet ein. Betet auch für mich! Gott segne euch.

In italienischer Sprache sagte der Papst:

Mit Sorge verfolge ich die Nachrichten aus Lampedusa, wo aufgrund der Kälte beim Überqueren des Mittelmeeres weitere Tote unter den Immigranten zu verzeichnen sind. Ich möchte mein Gebet für die Opfer zusichern und erneut zur Solidarität ermutigen, damit niemandem die notwendige Hilfe fehle.

Schließlich lade ich ein, für das Konsistorium zu beten, das in den kommenden Tagen stattfinden wird. Der Heilige Geist stehe den Arbeiten des Kardinalskollegiums bei und erleuchte die neuen Kardinäle und ihren Dienst an der Kirche.

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