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Keine Entspannung im Heiligen Land

· Kerry fordert die Wiederaufnahme des Dialogs und ein Ende der Gewalt ·

Es gibt keinerlei Anzeichen für eine Entspannung der Lage im Heiligen Land. Am Zentralen Omnibusbahnhof von Be’er Scheva im Süden Israels wurde ein Soldat mit Messerstichen getötet. Der Urheber des Angriffs war ein Palästinenser, der, nachdem er sich der Waffe des Soldaten bemächtigt hatte, auf die Menschenmenge schoss und dabei weitere neun Personen verletzte.

Die herbeigeeilten Sicherheitskräfte töteten den Angreifer. Auch ein Eriträer wurde versehentlich getötet: der Mann, der erschrocken flüchtete, wurde mit einem Terroristen verwechselt. Von der diplomatischen Front Ebene gibt es zu berichten, dass der amerikanische Außenminister, John Kerry, heute wieder der Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Gespräche Ausdruck verliehen hat. »Wir fordern zu einer Wiederherstellung der Ruhe auf«, so bekräftigte Kerry in Madrid auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem spanischen Amtskollegen José Manuel Garcia-Margallo. Er fügte aber auch hinzu, dass Israel das Recht habe, sich gegen die Angriffe von Einzelgängern zu verteidigen. Gleichfalls gestern sorgten die Milizen des sogenannten Islamischen Staates (IS), die ein neues Video ins Internet gestellt haben, das sich an die »Mudschaheddin Jerusalems« richtet, für eine weitere Eskalation des Spannungsverhältnisses. Das Video, das ca. neun Minuten lang dauert, verherrlicht die Attentate der Palästinenser und ruft dazu auf, Israel mit neuen Gewalttaten zu überziehen.

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19. September 2018

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