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Im Stile des Jeremias

· Bergoglios Fragen ·

»In diesem Jahr«, so schreibt Dario E. Viganò, »gab es zahlreiche Ermahnungen von Papst Franziskus an die Kirche, bereit zu sein zur Umkehr, dazu, auf üble Nachrede und Lästereien zu verzichten und das Geld nicht zum Götzen zu machen. Ein Aufruf zur Umkehr , zu einem Weg einer rechtzeitig erfolgenden und ganz präzisen Reform, die aber nicht als ein Anklageakt, als Mischpat, verstanden werden soll, der zum Richtspruch und zur Verurteilung des Schuldigen führt.

Es handelt sich vielmehr um eine Pädagogik, die dem rib entsprechen soll, also einer widersprüchlichen Prozedur, deren Ziel seitens des Schuldigen dessen Einsicht in das begangene Vergehen ist und die zur Vergebung führt. Und der Prophet Jeremias hilft uns dabei, die Dynamik des rib verstehen zu lernen, der Ermahnung, die dazu führt, dass das Treuverhältnis zu Gott wieder hergestellt wird.«

»Gott«, so fährt Viganò fort, akzeptiere es, sich dem Verlangen des Menschen, von ihm gewünscht zu werden, zu unterziehen. Man versteht so das Evangelium der Barmherzigkeit, die Papst Franziskus unablässig in den Mittelpunkt seines Lehramtes rückt: »[man muss]«, so steht in Evangelii gaudium, »ohne den Wert des vom Evangelium vorgezeichneten Ideals zu mindern, die möglichen Wachstumsstufen der Menschen, die Tag für Tag aufgebaut werden, mit Barmherzigkeit und Geduld begleiten«.

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25. Januar 2020

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