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Günter Grass ist tot

Der deutsche Schriftsteller Günter Grass, der im Jahr 1999 den Nobelpreis für Literatur erhielt, ist am 13. April in Lübeck verstorben.

Er kam am 16. Oktober 1927 als Sohn eines deutschen evangelischen Vaters in Danzig zur Welt, das damals ein selbständiger Stadtstaat war und seit Kriegsende zu Polen gehört. Der Autor war eines der Mitglieder der Gruppe 47, einer Bewegung, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Wiedergeburt Deutschlands nach dem Ende des Nationalsozialismus leistete. Viele sind der Ansicht, dass Grass sich zum Sprachrohr einer ganzen Generation von Deutschen machte, die im 2. Weltkrieg heranwuchsen und die Last der Schuld ihrer Väter an den von den Nazis verübten Greueltaten auf ihren Schultern trugen. Grass, der nicht nur Romanschriftsteller, sondern auch Lyriker, Essayist, Dramatiker und Bildhauer war, erreichte den internationalen Durchbruch 1959 mit der Blechtrommel, dem ersten Band der »Danziger Trilogie«, zu der auch Katz und Maus und Hundejahre gehören. Zu seinen letzten Werken gehören Mein Jahrhundert (1999), Im Krebsgang (2002) sowie Beim Häuten der Zwiebel (2006).

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