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Gott will jedem von uns nahe sein

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 14. Dezember ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 14. Dezember, setzte Papst Franziskus seine neue Katechesereihe zum Thema der christlichen Hoffnung fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, der Prophet Jesaja hilft uns, uns auf das nahe Weihnachtsfest vorzubereiten und uns der Hoffnung zu öffnen, die in der Zusage des Heils durch Jesus Christus liegt. Im Kapitel 52 des Jesajabuches wird Jerusalem nach Krieg und Gefangenschaft eine neue Zeit des Glücks und Wohlergehens verheißen. Noch während der Fremdherrschaft offenbart sich Gott dem Volk Israel als der, der da ist: »Darum soll mein Volk an jenem Tag meinen Namen erkennen und wissen, dass ich es bin, der sagt: Ich bin da« (V. 6). Gottes Gegenwart weckt neue Hoffnung. Sie führt dazu, dass die Menschen ihre Trauer und Trostlosigkeit abschütteln, aus ihrer Enge aufbrechen und hinausgehen. Der Friedensbote eilt, um die Frohe Botschaft der Befreiung und des Heils in die ganze Welt zu tragen und Gottes Güte zu verkünden. Ihn bewegt die Erfahrung, die auch wir oft machen: Wenn alles am Ende scheint, wenn angesichts vieler negativer Umstände unser Glaube erschöpft ist und wir versucht sind zu sagen, dass alles keinen Sinn mehr hat, dann ist plötzlich die Gewissheit da: Gott macht etwas Neues! Er kommt, um sein Friedensreich wieder aufzurichten! Gott lädt uns ein, solche Friedensboten zu werden, Männer und Frauen der Hoffnung, die sein Licht zu den Menschen bringen. Er lädt uns dazu ein, indem er uns vor dem kleinen Kind von Betlehem staunen lässt, dem Gott, der seine Größe aufgibt, um jedem von uns nahe zu sein.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen frohen Willkommensgruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache, die an dieser Audienz teilnehmen. Halten wir uns in dieser Adventszeit bereit, Gott aufzunehmen. Er wendet sich uns immer neu zu, um uns von allem zu befreien, was das schöne Ebenbild Gottes in uns verzerrt. Euch und euren Familien wünsche ich ein glückliches und gesegnetes Weihnachtsfest.

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23. September 2018

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