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Gott hat uns für die ewige Freude des Himmels erschaffen

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 11. Dezember ·

Am heutigen Mittwoch setzte der Papst die Katechese über das Glaubensbekenntnis fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, das Glaubensbekenntnis schließt mit dem Artikel über das Ewige Leben ab. In der Heiligen Schrift ist hier von einem Gericht die Rede. Am Ende der Zeiten wird Christus wiederkommen, die Völker vor sich versammeln und die Menschen – wie der Herr im Gleichnis die Böcke von den Schafen – scheiden, damit die, die Böses getan haben, die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben (vgl. Mt 25,31-46). Eindrucksvoll ist diesbezüglich das vertrauensvolle Zeugnis der 

frühen Christen, die mit dem immer wiederkehrenden Gebetsruf »Maranatha! – Komm, o Herr!« ihre Sehnsucht nach der Wiederkunft Christi zum Ausdruck brachten, damit durch ihn die Fülle der Gemeinschaft mit Gott endgültig wiederhergestellt werde. Die Heilige Schrift erinnert uns ferner daran, dass Christus und die Heiligen beim Gericht für uns eintreten; wir sind also nicht allein. Darin zeigt sich einmal mehr die Kirche als Mutter, die stets für das Wohl ihrer Kinder sorgt. Zugleich sind hier und heute auch wir sozusagen unsere eigenen »Richter«, wenn wir uns durch die schwere Sünde von der Gemeinschaft Gottes selbst ausschließen. Bedenken wir also, was wir tun, im Wissen, dass Gott uns für die ewige Freude des Himmels erschaffen hat.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung vorgelesen:

Herzlich begrüße ich die Brüder und Schwestern aus den Ländern deutscher Sprache. Liebe Freunde, in dieser gnadenreichen Adventszeit wollen auch wir beten: Maranatha! – Komm, o Herr! Verwandle mein Leben durch deine Gegenwart! Gott segne euch alle.

In italienischer Sprache unterstützte Papst Franziskus mit einem Appell die Kampagne der Caritas:

Gestern hat die Caritas eine weltweite Kampagne gegen den Hunger und Nahrungsmittelverschwendung gestartet. Sie steht unter dem Motto: »Eine einzige Menschheitsfamilie, Nahrung für alle.« Merken wir uns das? Wiederholen wir es gemeinsam? »Eine einzige Menschheitsfamilie, Nahrung für alle.« Der Skandal der Millionen von Menschen, die Hunger leiden, darf uns nicht lähmen, sondern muss uns zum Handeln drängen, uns alle, als Einzelpersonen, Familien, Gemeinschaften, Institutionen, Regierungen, um diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Das Evangelium Jesu zeigt uns den Weg: auf die Vorsehung des Vaters vertrauen und das tägliche Brot teilen, ohne es zu verschwenden. Ich ermutige die Caritas, dieses Engagement weiterzuführen, und lade alle ein, sich dieser »Welle« der Solidarität anzuschließen.

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