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Gemeinsames Gebet um die Einheit

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 22. Januar ·

Am heutigen Mittwoch sprach der Papst über die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung der Katechese vor:

Liebe Brüder und Schwestern, am letzten Samstag hat die Gebetswoche für die Einheit der Christen begonnen. Sie wird in diesem Jahr von den Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften Kanadas ausgerichtet und steht unter dem Leitwort eines Zitats des heiligen Paulus aus dem 1. Korintherbrief: »Ist denn Christus zerteilt?« (1,13). 

Für Paulus bilden die Gläubigen in Korinth zwar eine eigenständige Gemeinde, sie sind aber innerlich vereint mit allen, die den Namen des Herrn anrufen. Der Name Christi schafft Gemeinschaft und Einheit. Zudem haben wir auch die Taufe und das Kreuz als zentrale Merkmale der Jüngerschaft gemeinsam. Dennoch müssen wir der Tatsache ins Auge sehen, dass wir Christen in eine Vielfalt unterschiedlicher Gemeinschaften gespalten sind. Blicken wir auf den heiligen Paulus, der Gott für die Gaben anderer Gemeinden dankt. Auch wir dürfen die Gaben anderer christlicher Gemeinschaften als Bereicherung erfahren. Die Initiative der Gebetswoche bietet so eine Gelegenheit, andere Christen zu treffen, um immer wieder zu sehen, was wir einander schenken können. Dies verlangt aber auch Demut, Nachdenken und ständige Umkehr des Herzens.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Von Herzen begrüße ich die Pilger deutscher Sprache. Liebe Freunde, Jesus hat gesagt, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen (vgl. Mt 18,20). Nehmen wir uns die Worte des Herrn zu Herzen und kommen wir mit den Brüdern und Schwestern der anderen christlichen Gemeinschaften zum gemeinsamen Gebet zusammen. Der Heilige Geist begleite euch auf euren Wegen.

In italienischer Sprache sagte der Heilige Vater mit Bezug auf die Syrienkonferenz in Montreux:

Heute beginnt in Montreux in der Schweiz eine internationale Konferenz zur Unterstützung des Friedens in Syrien. Daran anschließen werden sich die Verhandlungen, die ab 24. Januar in Genf stattfinden sollen. Ich bitte den Herrn, die Herzen aller zu berühren, damit sie einzig und allein das größere Wohl des so hart geprüften syrischen Volkes suchen und keine Anstrengung scheuen, um mit Dringlichkeit das Aufhören der Gewalt und das Ende des Konfliktes zu erreichen, der schon zu viel Leid verursacht hat. Ich wünsche der geliebten syrischen Nation einen entschiedenen Weg der Versöhnung, der Eintracht und des Wiederaufbaus unter Beteiligung aller Bürger, wo jeder im anderen nicht einen Feind oder Konkurrenten findet, sondern einen Bruder, der angenommen und umarmt werden will.

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16. Januar 2018

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