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Gedächtnis, Hoffnung, Zeugnis

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 20. August ·

Bei der Generalaudienz am heutigen Mittwoch, 20. August, sprach der Heilige Vater über seine Apostolische Reise nach Korea. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in den vergangenen Tagen konnte ich in Korea eine junge und dynamische Kirche besuchen, die auf dem Zeugnis der Märtyrer errichtet und von einem missionarischen Geist beseelt ist. Die Bedeutung dieser Reise lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Gedächtnis, Hoffnung, Zeugnis. 

Die Weitergabe des Lichts des Glaubens und das Gedächtnis der Glaubenszeugen der Vergangenheit werden zum Zeugnis heute und zur Hoffnung für morgen. Dafür standen auch die beiden Haupt­feierlichkeiten auf dieser Reise: die Seligsprechung von 124 koreanischen Märtyrern und das Treffen mit den Jugendlichen im Rahmen des sechsten asiatischen Jugendtages. Die Kirche in Korea gibt uns zu bedenken, dass sich die Anfänge des Glaubens und der Evangeli­sierung in diesem Land fast ausschließlich dem Einsatz gläubiger Laien verdanken. Die Geschichte des Glaubens in Korea zeigt einmal mehr: Christus löst die Kulturen nicht auf und verwirft nicht den Weg, den die Völker auf der Suche nach der Wahrheit gegangen sind; er hebt das vorhandene Gute nicht auf, sondern bringt es zur Vollendung. Christus bekämpft und besiegt jedoch den Bösen, der durch die Anbetung von Geld und Reichtum Ausgrenzung schafft und das Gift der Leere und des Nichts in die Herzen der jungen Menschen einimpft. Wenn wir in Christus und seiner Liebe bleiben, können auch wir wie die Märtyrer seinen Sieg im Leben bezeugen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Gerne begrüße ich die Pilger deutscher Sprache, die zur heutigen Audienz gekommen sind. Übermittelt meine Grüße auch den vielen Koreanern, die in Deutschland, Österreich und in der Schweiz leben. Wir können voneinander lernen und uns im Glauben stärken. Vertrauensvoll bitten wir Gott, dass die Menschen in Korea, die an den Folgen von Krieg und Teilung leiden, einen Weg zur vollen Versöhnung gehen können. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Aufenthalt in Rom.

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19. Oktober 2018

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