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Gebet ist vertrauensvolle Beziehung

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 17. April ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 17. April, sprach Papst Franziskus über die Gebete Jesu während seiner Passion. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, blicken wir heute, in dieser Heiligen Woche, auf das Gebet Jesu während seiner Passion: »Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht« (Joh 17,1). Jesu größte Erniedrigung durch die Menschen und seine Erhöhung durch den Vater fallen in eins. Seine Herrlichkeit tut sich in der Schmach des Kreuzes kund, in der liebenden Hingabe seines Lebens für uns. Der Vater wird verherrlicht durch die Liebe des Sohnes und die Liebe des Vaters erhöht den Sohn. Liebe erhöht, Egoismus erniedrigt. Suchen wir nicht die eigene Ehre, sondern die Ehre Gottes, in allem was wir tun. Im Garten von Getsemani, im Angesicht des Todes, betet Jesus erneut zu seinem »Abba« im Himmel. Von allen verlassen und in größter innerer Bedrängnis ist er doch nicht allein. Der Vater ist mit ihm. An seinem vertrauensvollen Gebet wird sichtbar: Das größte Problem ist nicht das Leiden, entscheidend ist vielmehr, wie man damit umgeht. Die Einsamkeit eröffnet keine Auswege – das Gebet schon, denn es ist vertrauensvolle Beziehung. Im Moment seiner Kreuzigung betet Jesus dann für uns: »Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun« (Lk 23,34). Vergebung befreit und heilt, sie durchbricht den Kreislauf des Bösen. Sie ist das Geschenk des Vaters, auch an uns. Bitten wir ihn jetzt noch vor Ostern in der Beichte um dieses wunderbare Geschenk, begeben wir uns hinein in die Umarmung des Vaters. Seine Vergebung zu empfangen schenkt auch uns die Kraft, unseren Schuldigern zu vergeben. Dann können wir wirklich Ostern feiern.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich grüße ich alle Pilger deutscher Sprache. Ich wünsche euch eine gnadenreiche Feier der heiligen drei Tage vom Leiden, Sterben und der Auferstehung des Herrn. Verbinden wir uns innerlich und im Gebet mit ihm auf seinem Weg der vertrauensvollen Hingabe an den Vater. Gesegnete Feiertage!

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