Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Für den Frieden in der Ukraine

· Beim Angelus: Appell des Papstes an die internationale Gemeinschaft ·

Der Papst hofft, dass die internationale Gemeinschaft sich ernsthaft dafür einsetzt, jede Initiative zugunsten des Dialogs und der Eintracht zu unterstützen, um in der Ukraine Frieden zu erreichen. In diesem Sinne erließ der Papst am gestrigen 2. März beim Angelus auf dem Petersplatz erneut einen »dringenden Appell«. Er wandte sich dabei auch »an alle Komponenten des Landes«, damit sie »sich dafür einsetzen, Missverständnisse zu überwinden und gemeinsam die Zukunft der Nation aufzubauen«. Und die Gläubigen bat er, »weiter für die Ukraine zu beten«.

Vor dem Angelusgebet hatte der Papst über den Platz Gottes im Herzen des Menschen nachgedacht, der zu häufig von dem Wunsch nach Reichtum verdrängt wird. Er sagte: »Ein Herz, das vom Streben nach Besitz besetzt ist, ist ein Herz, das von diesem Besitzstreben, aber nicht von Gott erfüllt ist. Deshalb hat Jesus mehrmals die Reichen ermahnt, da sie der starken Gefahr ausgesetzt sind, ihre Sicherheit in die Güter dieser Welt zu setzen.« Wenn man hingegen Gott den ersten Platz einräume, »dann führt seine Liebe dazu, auch die Reichtümer zu teilen, sie in den Dienst von Projekten der Solidarität und der Entwicklung zu stellen, wie dies viele Beispiele auch aus der jüngsten Zeit in der Geschichte der Kirche zeigen«. Wenn wir im Vertrauen auf die Vorsehung Gottes »gemeinsam sein Reich suchen, dann wird niemandem das Nötige fehlen, um ein Leben in Würde zu führen«. Dagegen werde es niemals Gerechtigkeit geben, wenn »ein jeder von uns nur für sich Reichtümer anhäuft«. Und der Papst fügte hinzu: »Der Weg, den Jesus weist, mag gegenüber der verbreiteten Denkart und den Problemen der Wirtschaftskrise wenig realistisch erscheinen; doch wenn man genau nachdenkt, führt er uns zur rechten Werteskala zurück: ›Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?‹«

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

11. Dezember 2019

VERWANDTE NACHRICHTEN