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Eine arme Kirche unter den Armen

· Der Papst beantwortet Fragen eines Radiosenders eines Elendsviertels in Buenos Aires ·

Papst Franziskus hat sich mit den Armen eines Elendsviertels von Buenos Aires über die konkrete Präsenz der Kirche unter den Außenseitern der Gesellschaft unterhalten. Er tat dies, indem er in einem Video-Interview, das er Radio FM 88.1 gewährte, das aus dem Viertel Bajo Flores ausstrahlt, Fragen beantwortete. Und so hörten sich am Donnerstag Nachmittag, 13. März, dem Jahrestag seiner Wahl zum Papst, die Bewohner der »Villa Miseria« (Elends-Siedlung)1.11.14 – also die des Stadtviertels Bajo Flores, dessen Mittelpunkt die Gemeinde Madre del Popolo ist – das Interview an.

Die lange Reflexion des Papstes befasste sich durchweg mit der Kirche, dem Evangelium, den Armen und der Armut. Papst Franziskus reflektierte über die Seelsorge-Arbeit der curas villeros, der Priester, die in den ärmsten Stadtrandgebieten arbeiten. Papst Bergoglio betonte gerade im Hinblick auf den Zustand in den allerärmsten Vierteln die Bedeutung, die die Erziehung der Jugend und die seelsorgerische Begleitung in der Zeit des Heranwachsens spielt. Er drängte darauf, dass das, was die Priester in diesen Elendsvierteln leisten, »keine ideologische Angelegenheit ist, sondern eine apostolische Sendung«.

Papst Franziskus erinnerte auch an das, was in der Vergangenheit über diese Priester gesagt wurde. Und er erläuterte, dass »sie keine Kommunisten waren«, sondern »großartige Priester, die für das Leben kämpften: Sie arbeiteten dafür, das Wort Gottes zu den Randgruppen der Gesellschaft zu bringen. Es waren Priester«, so fügte er hinzu, »die das Volk Gottes anhörten und für die Gerechtigkeit kämpften«. Der Papst wies anschließend auf die Notwendigkeit hin, »ein Verhalten der Armut, des Dienstes, der Hilfsbereitschaft an den Tag zu legen«, zugleich müsse man sich aber auch »von den anderen Menschen helfen lassen, denn wir brauchen einander gegenseitig.«

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25. Januar 2020

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