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Eine ansteckende Glaubenserfahrung

· Gespräch mit Kardinal Rodríguez Maradiaga über den Weltjugendtag in Rio de Janeiro ·

»Die Weltjugendtage sind ein einflussreiches Mittel der Neuevangelisierung« und »die Erfahrung von Rio mit dem ersten lateinamerikanischen Papst bestätigt dies weit über die allerrosigsten Erwartungen hinaus«. Davon ist Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa, zutiefst überzeugt. Der Kardinal spricht  in diesem Interview, das er unserer Zeitung gewährt hat, über die in der brasilianischen Stadt an der Seite des Papstes – der ihn bekanntlich auch zum Koordinator der Gruppe von Kardinälen ernannt hat, die ihm bei der Leitung der Kirche helfen sollen – gemachte Erfahrung.

Welcher Augenblick des brasilianischen Weltjugendtages hat Sie am stärksten beeindruckt?

Ich würde sagen, die Abschlußveranstaltungen: Am Samstag Abend bei der Vigil haben wir sehr viel Jugendliche nahe beim im Altarssakrament gegenwärtigen Jesus Christus gesehen. Die Eucharistische Anbetung ist die Stärke unserer Jugend.

Sie sind ein »aficionado« (Fan) der Weltjugendtage auch über die ganz besondere Wirklichkeit von Rio hinaus. Wie erklären Sie sich den Erfolg, der sich bei jeder Neuauflage wiederholt?

Meines Erachtens begünstigen diese Treffen eine Wiederentdeckung unseres Glaubens, wenn nicht gar dessen Neuentdeckung. Ich habe an mehreren Begegnungen teilgenommen und habe die reichen Früchte gesehen, die sie tragen.

Können Sie dafür ein Beispiel anführen?

Ich denke an Deutschland im Jahr 2005, an den Weltjugendtag in Köln, den ersten unter Benedikt XVI., wo sich einige christliche Familien, deren Kinder schon erwachsen sind, angeboten haben, Jugendliche aus anderen Ländern zu beherbergen. Die Anwesenheit von Jungen und Mädchen, die den Herrn suchen, aus allen Kulturkreisen und Ländern, hat wieder die Frische der Jugend in die Häuser dieser Leute gebracht. Und als Folge daraus haben einige ältere Menschen ihre Beziehung zum Sakralen wiederentdeckt, die im Lauf der Zeit nachgelassen hatte. Und dasselbe geschah auch 2011 in Madrid.

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22. April 2018

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