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​Ein frohes Weihnachtsfest voller Hoffnung

· ​Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 21. Dezember ·

In der Generalaudienz am Mittwoch, 21. Dezember, sprach Papst Franziskus über die Menschwerdung Gottes. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, durch die Menschwerdung Gottes ist sozusagen die Hoffnung in die Welt getreten. Gott zeigt, dass er uns nahe sein will, er wird Mensch und errichtet ein neues Reich mit der neuen Hoffnung auf das ewige Leben. Oft richtet sich unsere menschliche Hoffnung auf das Unberechenbare, das wir nicht begreifen können. Weihnachten stellt uns eine andere Hoffnung vor Augen: eine zuverlässige Hoffnung, sichtbar und berührbar, in Gott begründet, der unter uns wohnt und mit uns auf dem Weg ist. Die Figuren unserer Weihnachtskrippen zeigen uns, was Hoffnung auf Gott bedeutet. Da haben wir Maria, die Mutter Jesu. Sie hat dem Wort des Engels vertraut und ihr Ja-Wort zum Heilsplan Gottes gesprochen. So hat sie uns den Messias geschenkt. Dann der heilige Josef. Auch er hat dem Engel geglaubt und gibt dem Neugeborenen den Namen Jesus, das heißt Erlöser, der uns endlich von unseren Sünden befreien wird. Ferner die Hirten. Sie sind arm und besitzen nichts. Umso leichter setzen sie ihre alleinige Hoffnung auf Gott und erwarten von ihm »die Erlösung Jerusalems« (Lk 2,38). Voller Hoffnung, Dank und Liebe ist schließlich der Lobgesang der Engel, in den auch wir in diesen festlichen Tagen einstimmen dürfen.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. In Jesus ist die Hoffnung Fleisch geworden. Betrachten wir ihn in der Krippe und machen wir es wie Maria, Josef und die Hirten: erkennen wir in ihm unseren Heiland. Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest voller Hoffnung.

Auf Italienisch rief der Papst zu Versöhnung und Frieden in der Demokratischen Republik Kongo auf. Er sagte:

Im Lichte einer vor kurzem erfolgten Begegnung mit dem Präsidenten und dem Vize-Präsidenten der Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo richte ich erneut einen eindringlichen Appell an alle Kongolesen, damit sie in diesem schwierigen Moment ihrer Geschichte Stifter von Versöhnung und Frieden seien. Die politisch Verantwortlichen sollen auf die Stimme ihres Gewissens hören, die grausamen Leiden ihrer Landsleute zu sehen wissen und ihnen möge das Gemeinwohl am Herzen liegen. Ich versichere das geliebte Volk jenes Landes meiner Unterstützung und meiner Zuneigung. Alle lade ich ein, sich vom Licht des Erlösers der Welt leiten zu lassen, und ich bete, dass das Geburtsfest des Herrn Wege der Hoffnung eröffnen möge.

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16. Januar 2018

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