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Dutzende von Opfern in einem Flüchtlingslager auf irakischem Gebiet

Ein weiteres Wochenende, das durch gewalttätige Vorkommnisse im Irak geprägt ist. Gestern wurden ca. fünfzig iranische Oppositionelle, die im Flüchtlingslager von Ashraf Zuflucht gesucht hatten, getötet. Die Flüchtlinge beschuldigen die irakischen Spezialeinheiten, einen Angriff geführt zu haben, der begleitet wurde von Bombardierungen durch Mörserschüsse. Regierungsquellen haben diese Version dementiert und ein Heeresoffizier sagte, dass es vielmehr die Lagerinsassen gewesen seien, die die Wachsoldaten angegriffen hätten. Diese seien außerhalb des Lagers aufgestellt worden, nachdem der Ort mit Mörserschüssen unbekannter Herkunft beschossen worden sei. Das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) hat den »Einsatz von Gewalt« gegen die Zivilbevölkerung scharf verurteilt und an Bagdad appelliert, die Unversehrtheit der Lagerinsassen zu gewährleisten. Dieselbe Forderung wurde gestern Abend von der US-amerikanischen Botschaft im Irak vorgebracht, die die »schrecklichen Ereignisse« entschieden verurteilt hat.

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18. Oktober 2019

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