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Die Ursachen der Intoleranz

· ​Die pakistanischen Katholiken kommentieren das Attentat von Lahore ·

Die Schutzmaßnahmen für die Minderheiten und die am stärksten betroffenen Gemeinschaften verstärken und die Ursachen beseitigen, die der Intoleranz zugrunde liegen: das fordert Pakistans bischöfliche Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in einer Verlautbarung, in der sie mit aller Entschiedenheit das Attentat in einem öffentlichen Park in Lahore, der Hauptstadt des Punjab, verurteilt, bei dem über 70 Menschen ums Leben kamen und 350 verletzt wurden. Das vom Bischof von Faisalabad, Joseph Arshad, und von Pater Emmanuel Yousaf Mani, dem Präsidenten und dem Direktor der Kommission, unterzeichnete Dokument erinnert daran, dass die Regierung erst vor wenigen Tagen die Initiative ergriffen habe, das hinduistische Frühlingsfest Holi und das christliche Osterfest zu Feiertagen zu erklären.

»Die im Namen der Religion vorgenommene Ermordung unschuldiger Menschen, vor allem Frauen und Kindern, ist inakzeptabel«, so erklären die Verantwortlichen, die die Regierung dazu aufrufen, »die Terroristen der Justiz auszuliefern und die Schutzmaßnahmen für alle Bürger zu intensivieren«. »Auch wenn sie mit militärischen Operationen gegen die Extremisten vorgeht«, so ist in der Mitteilung zu lesen, »muss die Regierung auch Maßnahmen ergreifen, um vor allem in der Provinz Punjab und anderen Landesteilen, deren Vorgehen erwiesenermaßen in diametralem Gegensatz zur staatlichen Politik steht, die Gründe für diese Intoleranz auszumerzen.« Von der Angst, vom Gefühl der Verunsicherung und des Grauens, das die Christen angesichts dessen empfinden, was sie am Ostersonntag erlebt haben, berichtet Pater James Channan, Direktor des Peace Center in Lahore der Presseagentur SIR gegenüber, der die Worte der Nähe hervorhebt, die Papst Franziskus zu diesem Anlass gesprochen hat. Worte, die »uns ein großer Trost gewesen sind. Wir fühlen seine Nähe.«

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26. April 2018

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