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Die Stimme der Verwundbarsten

· Tweet des Papstes zum »Marsch für das Leben« in Washington ·

Auch arktische Kälte (das Thermometer zeigte zehn Grad unter Null an) konnte in Washington die Teilnehmer am 41. Marsch für das Leben nicht bremsen, der alljährlichen Veranstaltung der Vereinigungen der Abtreibungsgegner. Diese findet statt, um des Urteils zu gedenken, mit dem 1973 der oberste Gerichtshof den freiwilligen Schwangerschaftsabbruch in den Vereinigten Staaten legalisiert hat.

Zehntausende von Menschen (mit Beteiligung der Diözesen, katholischen Organisationen, Schulen und Universitäten aus allen Teilen des Landes) zogen durch die Straßen des Zentrums, um schließlich am Fuß der Stufen von Capitol Hill in der Nähe des Obersten Gerichtshofes anzuhalten, wo eine Gebetsvigil abgehalten wurde.

Die pro-life generation, wie sich die Befürworter der Initiative selbst bezeichnen, konnte auf die Unterstützung von Papst Franziskus zählen, die in Form einer Twitterbotschaft eingegangen war: »Ich schließe mich dem Marsch für das Leben in Washington mit meinem Gebet an. Möge Gott uns helfen, jedes Leben zuachten, besonders das, das am verwundbarsten ist«, so lautete der auf Englisch und Spanisch verbreitete Text.

An der Demonstration nahmen zahlreiche universitäre Delegationen teil, die einem Aufruf des Präsidenten der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten, Joseph Edward Kurtz, Erzbischof von Louisville, gefolgt waren. »Wir marschieren«, so schreibt er auf seinem Blog, »um derer zu gedenken, die als Abtreibungsopfer gefallen sind. Wir marschieren für die Kinder, die keine Stimme haben, um ihr Recht auf Leben zu verteidigen, vor allem jene, die wie mein Bruder George mit dem Down-Syndrom geboren wurden und deren Leben nur allzu oft als nicht lebenswert betrachtet wird. Wir marschieren für die Frauen, die, nachdem sie die Abtreibung in Erwägung gezogen hatten, die Kraft finden werden, sich für das Leben zu entscheiden, weil wir ihnen helfen.«

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17. Januar 2020

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