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Die Spuren der Liebe Gottes erkennen

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 22. Februar ·

Das Thema der christlichen Hoffnung stand auch in der Generalaudienz am Mittwoch, 22. Februar, im Mittelpunkt der Katechese des Papstes. Franziskus widmete sie einem Abschnitt aus dem Römerbrief (8,19-27). Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, im Römerbrief, aus dem wir gerade einen Abschnitt gehört haben, weist der Apostel Paulus darauf hin, dass die Schöpfung nicht unser Eigentum, sondern eine Gabe ist, in der wir die Spuren der Liebe Gottes erkennen sollen. Doch durch die Sünde wurde die Gemeinschaft mit Gott verletzt, und dies gilt auch für die Schöpfung, die nun zugleich ein trauriges Zeichen der Gier des Menschen ist. Paulus hält allerdings mit Freude fest, dass Gott in seinem allumfassenden Heilswillen das Seufzen der ganzen Schöpfung hört. Auch wir selbst können in uns dieses Seufzen wahrnehmen, das der Apostel mit Geburtswehen vergleicht. Denn sie sind kein unnützes Klagen, sondern Ausdruck der Hoffnung auf unsere Erlösung. Mehr noch: Christliche Hoffnung besagt, dass wir schon erlöst sind, aber auf die Vollendung warten. Als Christen sind wir stets mit dem Geheimnis Christi, der auferstandenen ist und lebt, verbunden. Zwar kennen wir auch Zeiten der Not, in denen wir uns leicht in einem unnötigen Klagen ergehen. Da kommt uns jedoch der Heilige Geist als Tröster zu Hilfe. Er selber leitet dann unser Seufzen wieder auf die christliche Hoffnung, auf die Verheißungen der Liebe Gottes hin.

Der Papst grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an alle Pilger deutscher Sprache. In diesem Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Erscheinungen der Madonna in Fatima wollen wir uns Maria als Mutter der Hoffnung anvertrauen, die uns einlädt, den Blick auf die Erlösung, eine neue Welt und eine neue Menschheit in Frieden zu richten. Gott segne euch alle.

In einem Appell auf Italienisch äußerte der Papst seine Besorgnis über die Lage im Südsudan:

Besondere Sorge bereiten die schmerzlichen Nachrichten, die uns aus dem leidgeprüften Südsudan erreichen, wo zu einem brudermörderischen Krieg eine schwere Lebensmittelkrise hinzukommt, die die Region am Horn von Afrika betrifft und Millionen Menschen, unter ihnen viele Kinder, zum Hungertod verurteilt. In diesem Augenblick ist mehr denn je der Einsatz aller notwendig, um es nicht bei bloßen Erklärungen zu belassen, sondern die Nahrungsmittelhilfe zu konkretisieren und zu ermöglichen, dass sie die notleidende Bevölkerung erreicht. Der Herr stehe diesen unseren Brüdern und Schwestern bei sowie allen, die sich einsetzen, um ihnen zu helfen.

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16. Januar 2018

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