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Die Kirche
bedarf immer der Reinigung

· Papst Franziskus zu den österreichischen Bischöfen bei ihrem »Ad-limina«-Besuch ·

»Die heilige Kirche ist immer wieder zu reinigen.« Der Papst erinnerte in seinen Worten an die österreichischen Bischöfe, die er am Donnerstag Vormittag, 30. Januar, aus Anlass ihres Besuchs »ad limina Apostolorum« in Audienz empfing, an die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils, um die Aufforderung zu erneuern, »dass wir uns nicht mit der Sünde abfinden sollen«, auch wenn »die Kirche Sünder in ihrem eigenen Schoß umfasst«. 

.Und weiter: »Kirche sein heißt nicht verwalten, sondern hinausgehen, missionarisch sein, den Menschen das Licht des Glaubens und die Freude des Evangeliums bringen. Vergessen wir nicht, dass die Triebfeder unseres Einsatzes als Christen in der Welt nicht die Idee einer Menschenfreundlichkeit, eines unbestimmten Humanismus ist, sondern eine Gabe Gottes, nämlich das Geschenk der Gotteskindschaft, die wir in der Taufe erhalten haben. Und diese Gabe ist zugleich ein Auftrag.«

Der Papst verwies dann auf die Familie als »wichtiges Feld unseres Wirkens als Hirten«. Und er fügte hinzu: »Leider sehen wir in unserer heutigen Zeit, dass in den Ländern der westlichen Welt die Ehe und die Familie eine tiefe innere Krise durchmachen.« Globalisierung und neuzeitlicher Individualismus förderten »einen Lebensstil, der die Entwicklung und die Stabilität der Bindungen zwischen den Menschen sehr erschwert und der Entfaltung einer Kultur der Familie nicht günstig ist«. Daher tue sich hier »ein neues Missionsgebiet für die Kirche auf, z. B. in Familienkreisen, wo Raum geschaffen wird für Beziehungen unter Menschen und Beziehungen mit Gott, wo eine echte Gemeinschaft wachsen kann, die jeden auf gleiche Weise annimmt und sich nicht in Elitegruppen einschließt, die Wunden heilt, Brücken baut, sich wirklich auf die Suche nach den Fernstehenden macht und mithilft, dass ›einer des anderen Last trage‹ (Gal 6,2).«

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10. Dezember 2019

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