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Die Ketten der Ungerechtigkeit zerbrechen

· Päpstlicher Legat eröffnet auf den Philippinen den 51. Internationalen Eucharistischen Kongress ·

Ein »Dritter Weltkrieg«, aber gegen die Armut, gegen eine Welt, die es zulässt, dass viele Kinder auf ihrem Tisch nichts zu essen vorfinden und die immer mehr Waffen produziert werden, während mehr als eine halbe Milliarde Menschen nicht genug zu essen hat: In Cebu City auf den Philippinen, wo gestern der 51. Internationale Eucharistische Kongress begonnen hat, forderte der päpstliche Legat, Kardinal Charles Maung Bo, Erzbischof von Yangon (Rangun) während der Eröffnungsmesse in seiner Predigt die Christen dazu auf, sich für allem für die soziale Gerechtigkeit einzusetzen und ihre Zeit dazu zu verwenden, den Armen zu helfen. 

Und er forderte, wie gesagt, einen »Dritten Weltkrieg« gegen die Armut, wobei er Daten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) zitierte, denen zufolge jeden Tag ca. 20.000 Menschen an Hunger und Unterernährung sterben. Eine Lage, die von Tag zu Tag immer unerträglicher werde und die der Kardinal als »Massenmord« bezeichnet hat.

Kardinal Bo zufolge »ruft uns die Eucharistie zur Gerechtigkeit auf« in einer Welt der Ungleichheit und der Gleichgültigkeit der Armut gegenüber, weil Eucharistie und Armut untrennbar zusammengehören. Die Eucharistie »ist ein Leuchtfeuer der Menschenwürde für den Armen«, so fügte er hinzu, wobei er die Notwendigkeit betonte, bei jeder sich bietenden Gelegenheit das »Evangelium des Lebens« zu verkündigen und vor allem vor den Gefahren zu warnen, die die Abtreibung, die Todesstrafe und die Euthanasie darstellen. Und er fuhr fort: »Frömmigkeit ist schön und gut, aber sie genügt nicht. Christus beruft uns dazu, Jünger zu sein und sein Kreuz zu tragen«. Wobei »das wahre Fasten darin besteht, die Ketten der Ungerechtigkeit zu zerbrechen«, indem die Unterdrückung beseitigt, die Speise mit dem Hungrigen und ein Dach mit dem Obdachlosen geteilt werde.

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16. Dezember 2018

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