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Die Gaben des Heiligen Geistes: Stärke

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 14. Mai ·

Am heutigen Mittwoch, 14. Mai, setzte der Papst die Katechesereihe über die Gaben des Heiligen Geistes fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir eine weitere Gabe des Heiligen Geistes betrachten, die Stärke. Das Gleichnis vom Sämann, dessen Same auch auf dornigen und felsigen Boden sowie auf den Weg fällt und dort keine Frucht bringen kann, zeigt uns, wie wichtig guter Boden ist.

Mit der Gabe der Stärke befreit der Heilige Geist unser Herz von aller Trägheit, Unsicherheit und Angst. Das Wort, das der Vater aussät, erstickt dann nicht in den Dornen, vertrocknet nicht auf dem Fels oder wird auf dem Weg dann gleichsam nicht hinweggenommen, sondern kann auf gutem Boden reiche Frucht bringen. Viele Brüder und Schwestern im Glauben zeigen uns tagtäglich, dass sie bereit sind, im Geist des Evangeliums und mit Freude und Überzeugung ihr eigenes Leben hinzugeben. Das bewirkt der Geist der Stärke. Zugleich soll diese Gabe der Stärke unsere beständige Grundhaltung sein, unser innerer Friede, der uns anspornt, nicht für uns selbst, sondern für Gott und die Menschen immer Großes zu tun, wie der Apostel Paulus sagt: »Alles vermag ich durch ihn, der mir Kraft gibt« (Phil 4,13).

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen sage ich den Brüdern und Schwestern deutscher Sprache, insbesondere den Pilgern aus Krems in Österreich, die von ihrem Diözesanbischof Dr. Klaus Küng begleitet werden und in diesem Jahr das 1000-jährige Bestehen ihrer Pfarrei St. Veit feiern. Bitten wir den Heiligen Geist, dass er unser Herz mit der Gabe der Stärke belebe und unserem Leben und unserer Christusnachfolge neue Kraft und Begeisterung schenke. Gott segne euch!

In italienischer Sprache rief der Papst zum Gebet auf. Er sagte:

Liebe Brüder, ich lade euch ein, für die Minenarbeiter zu beten, die gestern im Bergwerk von Soma in der Türkei gestorben sind, und für alle, die noch in den Stollen unter Tage eingeschlossen sind. Der Herr nehme die Verstorbenen in sein Haus auf und schenke ihren Familienangehörigen Trost.

Und beten wir auch für die Menschen, die in diesen Tagen im Mittelmeer ihr Leben verloren haben. Die Menschenrechte müssen an erster Stelle stehen – beten wir dafür: man muss die Menschenrechte an die erste Stelle setzen – und alle Kräfte müssen vereint werden, um diese schändlichen Massaker zu verhindern.

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