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Die Gaben des Heiligen Geistes: Gottesfurcht

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 11. Juni ·

Am heutigen Mittwoch, 11. Juni, setzte der Papst die Katechesereihe über die Gaben des Heiligen Geistes fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, die letzte der sieben Gaben des Heiligen Geistes ist die Gottesfurcht. Gott fürchten heißt sich bewusst werden, wie klein wir vor ihm sind und wie wir seiner Liebe bedürfen. Wenn wir die Erfahrung unserer Grenzen und unserer Armseligkeit machen, tröstet uns der Heilige Geist und zeigt uns, dass es allein wichtig ist, sich von Jesus in die Arme Gottes führen zu lassen. Die Gottesfurcht macht uns bewusst, dass wir Gottes unendlich geliebte Kinder sind, dass unser Leben in seinen Händen ist. So festigt sie unseren Glauben und unser Vertrauen. Von der Gottesfurcht durchdrungen, sind wir bereit, dem Herrn demütig, willig und gehorsam nachzufolgen. Diese Geistesgabe bringt in uns Mut und Kraft hervor und macht uns zu überzeugten und begeisterten Christen, die sich dem Herrn nicht aus Angst unterwerfen, sondern von seiner Liebe ergriffen sind. Schließlich ist die Gottesfurcht auch eine Art innerer Alarm vor der Hartnäckigkeit der Sünde. Sie versetzt uns in Alarmbereitschaft und sagt uns, dass die Sünde nicht glücklich macht, sondern böse endet.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Herzlich heiße ich die Pilger deutscher Sprache willkommen. Besonders grüße ich die Emmanuel School of Mission aus Altötting und die Bayerische Klerus-Fußballauswahl. Die Gabe der Gottesfurcht lässt uns im Vertrauen und in der Dankbarkeit gegenüber Gott wachsen. Jeden Tag haben wir vielfachen Grund, den Herrn zu loben und seine große Barmherzigkeit zu verkünden. Der Heilige Geist geleite euch auf eurem Weg.

In italienischer Sprache rief der Papst zu einem erneuerten Einsatz gegen die Kinderarbeit auf:

Morgen, am 12. Juni, begehen wir den Welttag gegen Kinderarbeit. Dutzende Millionen von Kindern… Habt ihr gehört? Dutzende Millionen von Kindern sind gezwungen, unter entwürdigenden Bedingungen zu arbeiten, ausgeliefert an verschiedene Formen von Sklaverei und Ausbeutung wie auch an Missbräuche, Misshandlungen und Diskriminierungen.

Ich wünsche sehr, dass die internationale Gemeinschaft den sozialen Schutz der Minderjährigen verbessern kann, um diese Geißel der Ausbeutung von Kindern zu bekämpfen. Erneuern wir alle unseren Einsatz, insbesondere die Familien, um jedem Kind den Schutz seiner Würde und die Möglichkeit eines gesunden Wachstums zu gewährleisten. Eine glückliche Kindheit erlaubt den Kindern, mit Vertrauen auf das Leben und in die Zukunft zu blicken. Ich lade euch alle ein, für diese Jungen und Mädchen, die durch Arbeit und auch durch Missbrauch ausgebeutet werden, zur Muttergottes zu beten, die das Jesuskind in den Armen gehalten hat. Ave Maria…

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16. Oktober 2018

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