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Die Gaben des Heiligen Geistes: Erkenntnis

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 21. Mai ·

Am heutigen Mittwoch, 21. Mai, setzte der Papst die Katechesereihe über die Gaben des Heiligen Geistes fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, eine weitere Gabe des Heiligen Geistes ist die Erkenntnis. Diese Gabe leitet uns an, Gott in der Schönheit und Großartigkeit der Schöpfung zu betrachten, zu entdecken, wie alles von seiner Größe und seiner Liebe spricht. Die Erkenntnis bringt uns auch in inneren Einklang mit dem Schöpfer und lässt uns an der Klarheit seiner Sicht und seines Urteils teilhaben. 

Der Heilige Geist macht uns zu frohen und dankbaren Zeugen Gottes, wenn wir wie Franz von Assisi und viele andere Heilige in der Betrachtung der Schöpfung Gottes Liebe lobpreisen. Die Gabe der Erkenntnis bewahrt uns zugleich vor übertriebenen oder falschen Haltungen gegenüber der Schöpfung. Zum einen sind wir nicht Herrscher über die Schöpfung; sie ist nicht unser Eigentum, sondern Gottes Geschenk, für das wir Sorge tragen und das wir mit Achtung und Dankbarkeit zum Wohl aller gebrauchen sollen. Zum anderen dürfen wir nicht bei den Geschöpfen stehen bleiben und Personen oder Dinge absolut sehen. Sonst setzen wir uns selber oder Dinge an die Stelle Gottes. Der Heilige Geist schenkt dagegen die Gabe der Erkenntnis, damit wir in allem auf Gott und auf die Begegnung mit ihm ausgerichtet sind.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Gerne grüße ich die Pilger deutscher Sprache, die an dieser Audienz teilnehmen. Der Heilige Geist erfülle uns mit der Gabe der Erkenntnis, dass wir in der Schöpfung stets Gottes Plan und Güte betrachten können. Mit unserem Leben wollen wir Gottes Größe und Liebe lobpreisen und vor unseren Mitmenschen bezeugen. Von Herzen segne ich euch alle.

In italienischer Sprache rief der Papst in mehreren Anliegen zum Gebet auf. Er sagte:

Meine Gedanken gehen erneut zur Bevölkerung von Bosnien und Herzegowina und Serbien, die hart getroffen worden sind von Überflutungen und Überschwemmungen, mit dem Verlust von Menschenleben, zahlreichen Evakuierungen und beträchtlichen Schäden. Leider hat sich die Situation verschlimmert, und deshalb lade ich euch ein, euch meinem Gebet für die Opfer und für alle von dieser Naturkatastrophe geprüften Menschen zu beten. Diesen unseren Brüdern und Schwestern möge es nicht fehlen an unserer Solidarität und an der konkreten Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Wir wollen alle zusammen für diese Menschen beten. Ave Maria…

Am 24. Mai wird der liturgische Gedenktag Maria, Hilfe der Christen, begangen, die im Heiligtum von Sheshan in Shanghai sehr verehrt wird. Ich bitte alle Gläubigen um ihr Gebet, damit unter dem Schutz der Mater Auxiliatrix die Katholiken in China weiterhin glauben, hoffen und lieben und in allen Situationen Sauerteig des harmonischen Zusammenlebens aller Bürger sein können.

Ebenfalls am kommenden Samstag werden Mario Vergara, Priester des Päpstlichen Instituts für auswärtige Missionen, und Isidoro Ngei Ko Lat, ein treuer Laie und Katechet, in Anversa seliggesprochen. Sie wurden 1950 in Birma aus Glaubenshass ermordet. Ihre heroische Treue zu Christus möge den Missionaren Ermutigung und Beispiel sein, besonderes den Katecheten, die in den Missionsgebieten eine kostbare und unersetzliche Apostolatsarbeit leisten, für die die gesamte Kirche ihnen dankbar ist.

Der Papst rief ebenso zum Gebet für seine Apostolische Reise ins Heilige Land auf. Er sagte auf italienisch:

Am kommenden Samstag werde ich auch die Reise ins Heilige Land, das Land Jesu, beginnen. Er wird eine rein religiöse Reise sein. Zuerst um aus Anlass des 50. Jahrestags der Begegnung von Paul VI. und Athenagoras I. meinen Bruder Bartholomaios I. zu treffen. Petrus und Andreas werden sich erneut treffen, und das ist sehr schön. Der zweite Grund ist das Gebet für den Frieden in jener Region, die so sehr leidet. Ich bitte euch, für diese Reise zu beten.

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22. Januar 2018

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