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Die Familie von Nazareth

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 17. Dezember ·

Am Mittwoch, 17. Dezember, setzte Papst Franziskus die in der letzten Woche begonnene neue Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, mit den kommenden Mittwochskatechesen wollen wir uns auf die ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode im Herbst nächsten Jahres vorbereiten, welche die »Berufung und Mission der Familie in der Kirche und in der Welt« zum Thema hat. Der Weg dahin muss durch Gebet und Reflexion begleitet werden, und daran sollte sich das gesamte Volk Gottes beteiligen. Die Familie ist eine Gabe Gottes, die der Schöpfer von Anfang an der Menschheit gemacht hat. Dieses Geschenk wurde durch Christus besiegelt, der in einer einfachen Familie am Rand des Römischen Reiches Mensch geworden ist. Dreißig Jahre hat Jesus in dieser Familie gelebt. Er war seinen Eltern Josef und Maria gehorsam, wie es in der Schrift heißt (vgl. Lk 2,51). In der Familie lernte er die Gebräuche seiner Glaubensgemeinschaft wie auch die Pflichten des sozialen Lebens kennen. Auch heute können sich Mütter Maria in ihrer Fürsorge für ihren Sohn zum Vorbild nehmen, ebenso die Väter Josef, den Gerechten. Auch heute kann jede christliche Familie Jesus aufnehmen, ihm zuhören, mit ihm sprechen, ihn behüten, mit ihm wachsen und so die Welt ein Stück weit besser machen. Maria und Josef ermutigen uns mit ihrem Beispiel, in unseren Herzen und in unserem Alltag Raum für den Herrn zu schaffen. Die Familie von Nazareth lädt uns ein, die Berufung und die Mission der Familie neu zu entdecken. Jedes Mal, wenn eine Familie das Geheimnis Christi lebendig bewahrt, wird die Wirkmacht des Sohnes Gottes offenbar. Auch auf diesem Weg will er die Welt erlösen.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Einen herzlichen Gruß richte ich an die Pilger und Besucher deutscher Sprache. Ich wünsche euch ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest. Betrachtet die heilige Familie als Heim, als lebendigen und geistigen Raum für den heranwachsenden Jesus. Öffnet ihm eure Herzen und eure Häuser und gebt die Gaben seiner Liebe der Welt weiter. Gott segne eure Familien!

In italienischer Sprache rief Papst Franziskus zum Gebet auf. Er sagte:

Jetzt, in einem Augenblick der Stille und dann mit dem Vaterunser, möchte ich gemeinsam mit euch für die Opfer der unmenschlichen Terrorakte beten, die in den vergangenen Tagen in Australien, in Pakistan und im Jemen begangen worden sind. Der Herr nehme die Verstorbenen in seinen Frieden auf, tröste die Familienangehörigen und bekehre die Herzen der Gewalttäter, die nicht einmal vor Kindern haltmachen. Wir wollen das Vaterunser singen und dabei um diese Gnade bitten.

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18. Juni 2018

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