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Die Familie: Mutter sein

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 7. Januar ·

Am Mittwoch, 7. Januar, setzte Papst Franziskus die Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, in diesen Tagen hat uns die Liturgie das Bild der Gottesmutter Maria vor Augen gestellt. Christus hat eine Mutter. 

So wollen wir in unseren Katechesen über die Familie heute über die Bedeutung der Mutter nachdenken. Jeder Mensch verdankt sein Leben einer Mutter; ihr verdankt er zumeist auch sein Heranwachsen und vieles seiner menschlichen und geistlichen Bildung. Auch wenn die Figur der Mutter gerne symbolisch hervorgehoben wird, erfahren die Mütter vielfach nicht die Anerkennung und Wertschätzung, die sie angesichts ihrer Rolle in Gesellschaft und Familie verdienen. Ja, ihre Opferbereitschaft für ihre Kinder wird bisweilen für »soziale Einsparungen« ausgenützt. Mütter sind das genaue Gegenteil vom egoistischen Individualismus. Individuum heißt unteilbar. Mütter hingegen sind diejenigen, die sich für ihr Kind teilen, sich hinschenken. So werden Mütter zu wirklichen Zeugen, zu Märtyrern des Lebens. Mutter sein heißt das Leben wählen und das Leben schenken. Eine Gesellschaft ohne Mütter wäre eine unmenschliche Gesellschaft. Selbst in den schwersten Augenblicken des Lebens bleibt eine Mutter zärtlich, hingebungsvoll, eine moralische Kraft. Und Mütter legen in ihren Kindern den Grund für das religiöse Leben. In den ersten Gebeten und Formen der Verehrung Gottes lernt ein Kind den Wert des Glaubens im Leben eines Menschen. Ohne Mütter gäbe es keine neuen Gläubigen, aber auch der Glaube selbst würde ohne sie an Wärme und Tiefe verlieren.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Mit Freude heiße ich die Gläubigen deutscher Sprache willkommen, die zu dieser Audienz gekommen sind. Besonders grüße ich die Gruppe des Internationalen Auschwitz-Komitees und die Jugendmannschaften des FC Südtirol. Danken wir den Müttern für alles, was sie in der Familie tun und was sie der Kirche und der Welt schenken. Ich wünsche euch allen einen guten Aufenthalt in Rom. Gott segne euch.

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21. Januar 2018

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