Hinweis

Diese Website verwendet Cookies
Ein Cookie ist eine kleine Textdatei, die dazu beiträgt, Ihren Besuch auf unserer Website zu verbessern. Mit dem Navigieren auf den Seiten dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu unseren Cookie-Richtlinien finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Die Ehe: Zeichen der Liebe Gottes

· Grußworte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 29. April ·

Bei der Generalaudienz am Mittwoch, 29. April, setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die Familie fort. Ein Mitarbeiter der deutschsprachigen Abteilung des Staatssekretariats trug folgende Zusammenfassung vor:

Liebe Brüder und Schwestern, vielen fällt es heute nicht leicht, die Ehe als eine dauerhafte Beziehung zu verstehen, die das ganze Leben der Ehegatten hindurch besteht. Der Ehebund wird immer häufiger und dann immer früher gelöst. Die ersten, welche die Konsequenzen zu tragen haben, sind die Kinder. Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, warum sich viele junge Menschen nicht recht vorstellen können, ein Leben lang zusammenzubleiben. Tatsächlich sehnen sich alle Menschen nach verlässlichen Beziehungen.

Doch die Furcht vor dem Scheitern, ist für viele das größte Hindernis, eine lebenslange Bindung einzugehen. Sie wagen nicht, das Wort Christi anzunehmen, welcher der ehelichen Gemeinschaft und der Familie seine Gnade verheißt. Christliche Eheleute und christliche Familien geben daher ihrer Umgebung ein wichtiges Zeugnis. Das Sakrament der Ehe heiligt jenen Bund zwischen Mann und Frau, dem Gott seit Beginn der Schöpfung seinen Segen zugesprochen hat. Es ist Quelle des Friedens und des Wohls für das gesamte Familienleben. Die christliche Ehe ist auch ein Zeichen der Gleichheit von Mann und Frau und der gemeinsamen Elternschaft. Die Christen, die sich »im Herrn« vermählen, werden in ein wirksames Zeichen der Liebe Gottes verwandelt. Christen heiraten nicht nur für sich selbst, sie vermählen sich im Herrn zugunsten der ganzen Gemeinschaft, der gesamten Gesellschaft. Der Evangelist Johannes berichtet, dass Jesus sein erstes Wunder während einer Hochzeitsfeier gewirkt hat. Damit hebt der Herr seine besondere Wertschätzung für die Ehe und für die Familie hervor. Helfen wir auch heute jungen Menschen, Jesus und seine Mutter Maria zu ihrer eigenen Hochzeit und in den Alltag ihrer Familie zu bitten.

Der Heilige Vater grüßte die deutschsprachigen Pilger auf Italienisch. Anschließend wurde folgende deutsche Übersetzung der Grüße vorgelesen:

Ein herzliches Willkommen den Pilgern und Besuchern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders grüße ich die Familien, die an dieser Audienz teilnehmen. Alle lade ich ein, die heiligen Stätten und die Sehenswürdigkeiten Roms zu betrachten und gemeinsam eine schöne geistliche und kulturelle Erfahrung zu machen. Der Heilige Geist begleite euch auf all euren Wegen.

Druckausgabe

 

LIVE

St. Peter’s Square

19. September 2018

VERWANDTE NACHRICHTEN